Schleif-Show Messe Grindinghub hat mehr Aussteller und breiteres Produktspektrum

Quelle: VDW 4 min Lesedauer

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Vom 14. bis 17. Mai 2024 öffnet die Grindinghub zum zweiten Mal ihre Tore, um am Schleifen interessierte einen Innovationsüberblick zu verschaffen. Die Messe wächst jedenfalls, so der VDW.

Der VDW meldet als Veranstalter der Schleiftechnikmesse Grindinghub, dass die zweite Ausgabe, die Mitte Mai in Stuttgart stattfindet, auf mehr Aussteller blickt als bei der Premiere. Mit dabei ist sind auch die Schweizer von United Grinding – ein wichtiges Land, was diesen Prozess betrifft ...(Bild:  United Grinding)
Der VDW meldet als Veranstalter der Schleiftechnikmesse Grindinghub, dass die zweite Ausgabe, die Mitte Mai in Stuttgart stattfindet, auf mehr Aussteller blickt als bei der Premiere. Mit dabei ist sind auch die Schweizer von United Grinding – ein wichtiges Land, was diesen Prozess betrifft ...
(Bild: United Grinding)

Über 460 Aussteller aus 31 Ländern werden in Stuttgart ihre schleiftechnischen Innovationen im Rahmen der neuesten Ausgabe der Grindinghub in Stuttgart präsentieren. Das Event findet nun auch erstmals in vier Hallen statt, wie der Veranstalter, der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW), betont. Dabei werde es nicht nur um technische Produkte und Innovationen gehen, wie Dr. Markus Heering, Geschäftsführer des VDW, verspricht. Heering weiter: „Automatisierung und Digitalisierung, Fachkräftemangel und Nachwuchsförderung, neue Kunden und Märkte – die Industrie steht vor multiplen Herausforderungen, aber auch vor Chancen.“ Als Branchentreff für die Schleiftechnik will der VDW der Schleif-Community in diesen herausfordernden Zeiten nicht zuletzt eine Plattform zum Austausch und zur Information bieten. Aufgrund des Zuwachses an Ausstellern sowie der noch größeren internationalen und sektoriellen Vielfalt ist Heering überzeugt, dass das Format dafür das Richtige ist.

Wachsender Schleiftechnik-Branchentreff mit durchdachtem Konzept

Das Messekonzept geht dabei neue Wege und baut Bewährtes aus, wie es weiter heißt. Aktuelle Trendthemen werden im Grindingsolution-Park Wissenschaft und im Startup Hub präsentiert. Die konzeptuelle Ausrichtung sieht nun eine enge Verknüpfung von Wirtschaft und Forschung vor. Auch kleine und junge Unternehmen sollen Teil des Branchentreffs sein. Deshalb wurde das Startup Hub ins Leben gerufen, das auf besonders innovative Newcomer abzielt. Zum ersten Mal gibt es auch einen Gemeinschaftsstand für Unternehmen aus dem besonders wichtigen Schweizer Markt. Dort haben die Aussteller die Gelegenheit, die Grindinghub kennenzulernen und sich unter den Besuchern unter der Fahne ihres Landes vorzustellen. Ein besonderer Schwerpunkt liege auch auf dem unausweichlichen Tredthema Digitalisierung in der Produktion, wie man erfährt. Dabei werde es wieder eine Live-Demonstration von Umati geben – der gemeinsamen Interoperabilitätsinitiative von VDW und VDMA zur weltweiten Datenkonnektivität. Viele Aussteller würden dann mit dem Umati-Dashboard verbunden und an einem markanten Sticker auf ihren Maschinen erkennbar sein.

Mit Vorträgen und Maßnahmen gegen Fachkräftemangel

Das Rahmenprogramm wird abgerundet vom Fachforum in Halle 10 am Stand E80, wo der Messeveranstalter einen Raum für Ausstellervorträge aller Art schaffen wird. In 20-minütigen Live-Präsentationen erfahre das Auditorium Zuhörerinnen und Zuhörer aus erster Hand, was es Neues in der Welt der Schleiftechnik gibt. Den Nachwuchs darf man in diesen Zeiten auch nicht vergessen. Er wird deshalb auch angesprochen, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Das will die Grindinghub mit dem Wettbewerb „Grinder of the Year“ erreichen. Junge Talente aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können dabei ihr theoretisches Wissen und ihr praktisches Können im Schleifen beweisen. Außer dem Titel „Grinder of the Year 2024“ winken den Siegern auch Bildungsgutscheine im Wert von bis zu 3.500 Euro, betont der VDW. Die Finalisten aus der Vorrunde werden ihre Fähigkeiten live in Stuttgart demonstrieren.

So drückt sich die Schleifmesse Grindinghub 2024 in Zahlen aus:

„Wir freuen uns besonders, dass es gelungen ist, die Prozesskette Schleifen noch umfassender zu präsentieren als bei der Erstveranstaltung. Mehr Aussteller, höhere Internationalität, mehr Produktvielfalt. In allen wichtigen Bereichen haben wir im Vergleich zur Premiere 2022 zugelegt“, freut sich Martin Göbel, Leiter Messen im VDW. Mit Stand vom 15. Februar hatten sich 444 Aussteller angemeldet, 68 mehr als bei der Premiere vor zwei Jahren. Die Zahl der Unternehmen und die angemeldete Fläche haben es, wie bereits erwähnt, möglich gemacht, jetzt auch die vierte Halle zu öffnen. Die Besucher dürften sich aber nicht nur über mehr Aussteller freuen. Denn auch die internationale Vielfalt ist eben gestiegen. Die Aussteller kommen aus insgesamt 31 Ländern – acht mehr als beim letzten Mal. Die Top-5, nach Deutschland mit 210 Ausstellern, kommen aus der Schweiz (62), China (43) Italien (37) und Japan (15). Damit einhergehend erwartet der Veranstalter einen Anstieg der Besucherzahl aus Asien, nachdem dort die durch Corona bedingten Restriktionen aufgehoben sind.

Parallel verteilen sich die Aussteller auf 40 Sektoren. Diese erstrecken sich über Schleif-, Polier- und Honmitteln über Rund- und Unrundschleifmaschinen bis hin zu Kühlung und Schmierung. Bei den Schleif-, Polier- und Honmittel verzeichnet die VDW ein Wachstum von knapp 120 Prozent. Zu den Top-5-Sektoren zählen Rund- und Unrundschleifmaschinen, Werkzeugschleifmaschinen für Schneid- und Zerspanwerkzeuge, Maschinen zum Läppen, Polieren und Honen sowie Flachschleifmaschinen.

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