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Neben dem Drehtisch besitzt die Horizontal-Bohr- und -Fräsmaschine PCR 160 einen festen Aufspanntisch, auf dem Großwerkstücke bearbeitet werden, wenn auf dem Drehtisch ein Werkstück auf- oder abgespannt wird. Um die gespannten Werkstücke auf beiden Tischen erreichen zu können, bewegt sich der Fahrständer entlang einer 16 000 mm langen X-Achse.
Bearbeitung der Gussteile erfolgt in drei Spannlagen
Der Maschinenträger wird in nur drei Spannlagen bearbeitet. Zunächst werden die Auflageflächen gefräst, dann gebohrt und Gewinde geschnitten, so dass der Maschinenträger sicher auf den Turm gesetzt und verschraubt werden kann. Aus fertigungstechnischer Sicht ist damit eine stabile Auflage für die zweite Aufspannung geschaffen.
Nach dem Absetzen auf den Drehtisch mit der Sinus-Schwenkeinrichtung wird das Werkstück gespannt und danach der Drehtisch um 5° in Richtung Spindel gekippt, so dass die jetzt zu bearbeitende Fläche im rechten Winkel zur Spindelachse steht.
Alle Standardwerkzeuge im Kettenmagazin verfügbar
In der zweiten Spannlage werden auch die Bearbeitungsflächen im Inneren des Maschinenträgers bearbeitet. Dort stehen die zu bearbeitenden Flächen, genau wie die meisten Flächen an den äußeren Seiten, kaum im rechten Winkel zueinander. Deshalb erhielt die Fahrständer-Fräsmaschine PCR 160 als Zusatzausrüstung einen Universalfräsapparat, der über zwei Achsen das Werkzeug im gewünschten Bearbeitungswinkel positioniert. Selbstverständlich dient der Universalfräsapparat auch zur Fünf-Seiten-Bearbeitung.
In der dritten Aufspannung werden die Getriebeauflagen gefertigt. Alle Standardwerkzeuge, die für einen Bearbeitungszyklus gebraucht werden, befinden sich im Kettenmagazin, das 120 Plätze bietet. Ein Werkzeugwechsler tauscht programmgemäß die Werkzeuge an der Spindel automatisch aus. Ebenso wird der Universalfräsapparat automatisiert gewechselt.
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