Werkzeugmaschinen Großer Andrang bei VDW-Symposien in China

Redakteur: Stéphane Itasse

Der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V., Frankfurt am Main, hat eine positive Bilanz seiner drei Technologiesymposien in China gezogen. Zur Präsentation der 15 deutschen Hersteller kamen laut Verband rund 770 chinesische Kunden.

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Insgesamt 770 Teilnehmer kamen zu den drei VDW-Symposien in China.
Insgesamt 770 Teilnehmer kamen zu den drei VDW-Symposien in China.
(Bild: VDW)

China ist mit einem Volumen von 2,3 Mrd. Euro der mit Abstand größte Exportmarkt für die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie, was für den VDW nach eigenen Angaben der Grund war, gleich drei Technologiesymposien vor Ort zu veranstalten. „Die chinesische Nachfrage nach deutschen Werkzeugmaschinen ist in den vergangenen Jahren so rasant gewachsen, dass wir jede Möglichkeit nutzen müssen, in diesem Markt in der Breite Flagge zu zeigen, um unsere hart umkämpfte Position zu halten und auszubauen“, sagt VDW-Geschäftsführer Dr. Wilfried Schäfer.

15 deutsche Werkzeugmaschinenhersteller stellen sich in China vor

Vom 14. bis 18. Mai 2012 stellten sich 15 führende deutsche Werkzeugma-schinenunternehmen aus den Bereichen Zerspanung, Umformtechnik und Steuerungstechnik in Chongqing, Wuhan und Guangzhou vor. Dabei waren die Firmen:

  • Alzmetall, Altenmarkt,
  • Chiron-Werke, Tuttlingen,
  • DMG, Pfronten,
  • Heller, Nürtingen,
  • Kapp Gruppe, Coburg,
  • Körber Schleifring, Hamburg,
  • MAG, Göppingen,
  • Niles-Simmons-Hegenscheidt, Chemnitz,
  • Peiseler, Remscheid,
  • Profiroll Technologies, Bad Düben,
  • Schütte, Köln,
  • Schwäbische Werkzeugmaschinen, Schramberg-Waldmössing,
  • Siemens, Erlangen,
  • Heckert, Chemnitz und
  • Weisser, St. Georgen.

Helmut Weisser, Geschäftsführender Gesellschafter der J.G. Weisser Söhne GmbH & Co. KG, St. Georgen, begründet seine Motivation zur Teilnahme an den Symposien: „In größere Projekte – die in aller Regel nicht in China verhandelt werden – sind wir seit langer Zeit ohne eigene Niederlassung eingebunden, wir suchen aber auch verstärkt die originären chinesischen Kunden“.

Chinesische Niederlassungsleiter bei Symposien ebenfalls dabei

Auch chinesische Niederlassungsleiter deutscher Werkzeugmaschinenhersteller waren mit von der Partie, heißt es. Denn über 60 deutsche Firmen seien bereits in China mit Vertrieb, Service, Einkauf, Montage und Produktion aktiv. „Die Firma Heller ist in China mit eigener Niederlassung gut aufgestellt und hat einen hohen Bekanntheitsgrad bei den Automobilherstellern. Kunden aus dem allgemeinen Maschinenbau stehen aber auch im Fokus unseres Geschäfts. Hier müssen wir das Unternehmen noch viel bekannter machen und Kunden gewinnen“, erläutert Hailong Gu, Sales Manager der Heller Machinery & Trading Co. Ltd., Shanghai.

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