Composites Europe 2012 Gühring stellt neue Werkzeuge für die Composite-Bearbeitung vor
Die Bearbeitung moderner Werkstoffe wie kohlenstofffaserverstärkter Kunststoffe (CFK) ist für die Hersteller von Zerspanungswerkzeugen eine wachsende Herausforderung. Lösungen dazu präsentiert Gühring auf der Composites Europe2012 in der Halle 8b, Stand E47.
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Um die neueste Generation dieses Hightech-Werkstoffs wirtschaftlich zu bearbeiten, braucht es effiziente Hightech-Werkzeuge, die vor allem die Delamination oder Faserüberstände am Bauteil und thermische Schäden vermeiden, gleichzeitig aber äußerst effizient arbeiten, wie Gühring betont.
Neue CFK-Sorten mit weniger Harzanteil
Bei den neuen CFK-Sorten macht sich ein Trend zu weniger Harzanteil und vor allem unidirektionaler Ausrichtung der Fasern bemerkbar. Diese Entwicklung beeinträchtigt die prozesssichere Bearbeitung dieser Werkstoffe erheblich, da die Fasern beim Bearbeiten besonders leicht aus dem Verbund herausgerissen werden können.
Im Gühring-Kompetenzzentrum Composite-Bearbeitung stehen Analyse- und Simulationsverfahren zur Verfügung, um Werkzeug, Material und Zerspanungsprozess bis ins Detail zu untersuchen und zu optimieren. EDX-Analysen bearbeiteter Composites oder Temperaturanalysen während des Bearbeitungsprozesses mittels Thermographie-Kamera sind nur einige der Möglichkeiten.
Maßgeschneiderte Bearbeitungslösung für spezifische Composite-Werkstoffe
Ziel ist es, dem Anwender eine auf seinen spezifischen Composite-Werkstoff maßgeschneiderte Bearbeitungslösung anzubieten. Dank der Erfahrung in der Werkzeugherstellung und der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten können im Gühring Kompetenzzentrum die tatsächlichen Fertigungssituationen von Kunden simuliert werden. So entwickelte Gühring bereits zahllose Werkzeuglösungen wie zum Beispiel PKD-Bohrer und -Fräser beziehungsweise Diamant-beschichtete Hartmetall-Werkzeuge mit besonderen Schneidengeometrien.
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