Montageautomatisierung

Gut kombinierbare Systeme sparen Zeit und Energie

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Simulationen unterstützen Entscheidungsprozesse

Bei der Auswahl der passenden Komponenten unterstützen nicht zuletzt digitale Tools und VIBN-Simulationsmodelle. Bereits in der Planungsphase der Montageanlage lassen sich Einzelprodukte und Teilsysteme so miteinander vergleichen und optimieren, erklären die Odenwälder. So würden sowohl potenzielle Fehler oder Effizienzverluste als auch ein Overengineering vermieden. Das spart Zeit und Geld. Anlagenbauer und Endkunde profitierten von diesem Vorgehen. Nachdem Weiss sukzessive sein Komponentenportfolio digitalisiert, gehen die Automationsexperten diesen Schritt nun auch in Richtung ihrer Steuerungen, wie man erfährt. Mit zusätzlichen digitalen Assets wie Eplan-Makros, AML-Beschreibungsdateien und 4D-Modellen unterstützt man dann den Maschinen- und Anlagenbauer. Die zeitsparenden Effekte greifen dabei schon vom Schaltschrankbau über Schulungen bis hin zu Produktionsoptimierungen.

Automatisierungserfolg durch Blick auf das Ganze

Ein Vorteil für Anlagenbauer und Endkunden sei der holistische – als ganzheitliche – Blick, den das Weiss-Know-how erlaube. Werden bei Einpress- oder Schraubprozessen etwa hohe Kräfte benötigt, müssen diese vom Handling umgesetzt und von der darunterliegenden Plattform toleriert werden. Dabei erfüllt die Kombination aus Gantry und LS-Hybrid die bestehenden Anforderungen. Gantrys von Weiss positionieren nämlich mit hoher Präzision und Zuverlässigkeit. Und die Werkstückträger des LS-Hybrid nehmen sehr hohe Prozesskräfte bis maximal 1.000 Newton ohne Unterstützung auf.

Das Conveyor Tracking ist aufgrund der unkomplizierten Synchronisierung der Weiss-Delta-Roboter DR mit der LS-Serie ein einfach zu meisternder Vorgang. Während die Bandstrecke des LS-Hybrid ununterbrochen weiterlaufe, verrichte der Delta-Roboter seine Aufgabe. Die Reaktionszeiten liegen bei rund zwei Millisekunden, wie man betont, sodass nahezu ohne Verzögerung auf Veränderungen reagiert werden kann.

Und in der Elektroindustrie, dem Bereich Life Sciences, der Medizintechnik oder bei Consumer Goods werden häufig Kleinteile montiert, wofür die Montageanlage einen möglichst geringen Footprint erlaubt. Auch dabei könnten die Varianten der Weiss-Lineartransfersysteme gute Dienste leisten, weil sie von Haus aus sehr kompakt sind.

Als passende Ergänzung für das Kleinteilehandling eigneten sich die Pick-and-Place-Einheiten des Typs HP. Das Modul HP 70 etwa ist nur 60 Millimeter breit. An einer Bearbeitungsstation seien dann durch die kompakte Anordnung parallele, produktivitätssteigernde Mehrfachoperationen möglich.

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