Redesign mit AM
Haftfestigkeit leichter prüfen dank additiver Fertigung

Von Frank Küchelmann* 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Neurtek wollte seinen Gitterschnittprüfer NK 2000 stabiler, leichter und ergonomischer machen – und entschied sich für eine neue Produktionsweise. Das entscheidende Bauteil wird nun additiv in kleinen Serien gefertigt, das innovativ gestaltete Werkzeug weltweit verkauft.

Um seine Werkzeuge zur Qualitätskontrolle auf dem Weltmarkt anbieten zu können, setzt Neurtek auf AM.(Bild:  Materialise)
Um seine Werkzeuge zur Qualitätskontrolle auf dem Weltmarkt anbieten zu können, setzt Neurtek auf AM.
(Bild: Materialise)

Seit 1979 hat sich Neurtek auf die Bereitstellung von Geräten und technischen Lösungen für die Qualitätskontrolle sowie Forschung und Entwicklung für eine Vielzahl von Branchen spezialisiert. Hierzu zählen unter anderem die Automobilindustrie, die Luft- und Raumfahrt oder Forschungszentren.

Als Haritz Elexpuru, Geschäftsführer von Neurtek, die Leitung des Unternehmens übernahm, hatte er ein klares Ziel vor Augen: das Angebot an hochwertigen Produkten auf neue Märkte zu bringen. „In der Vergangenheit haben wir nur in Spanien verkauft“, erzählt er. „Mein Ziel war es, in der ganzen Welt zu verkaufen. So kam mir in diesem Zusammenhang unter anderem die Idee, nicht nur mit traditionellen Techniken, sondern auch mit 3D-Druck zu produzieren.“