Auftragsmangel

Heidelberger Druckmaschinen in Kurzarbeit

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Auftragseingang um fast 20 Prozent gesunken

Im Gesamtjahr sollen Umsatz und die bereinigte Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda-Marge) bei Heidelberger Druckmaschinen in etwa die Werte des Vorjahres (gut 2,4 Milliarden Euro und 7,2 Prozent) erreichen. Unter dem Strich ging der Gewinn in den ersten drei Quartalen, etwa wegen höherer Steuern und gestiegener Zinsaufwände für Pensionen, um rund ein Drittel auf 34 Millionen Euro zurück. Derweil bekamen die Heidelberger die deutliche Abkühlung der Investitionsnachfrage im deutschen Maschinen- und Anlagenbau im dritten Quartal im Auftragseingang zu spüren. Auch hielten sich einige Kunden zurück, um den Start der Drupa abzuwarten. Der Auftragseingang schrumpfte auch aus diesem Grund in den ersten neun Monaten um 9 Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Euro. Alleine im dritten Quartal betrug er fast 20 Prozent, heißt es.

Positiver Free Cashflow für Ende März erwartet

Um profitabler zu werden, spart das Unternehmen also zur Zeit. Im Rahmen eines Programms, das seit April vergangenen Jahres läuft, sind demnach rund 250 Initiativen für die kommenden drei Jahre identifiziert, teilt Heidelberger Druckmaschinen mit. Diese sollen dazu beitragen, dass das Unternehmen zukünftig nachhaltig positive Barmittelzuflüsse erwirtschaften könne. Das geschehe auch ohne positive Sondereinflüsse, wie etwa durch Grundstücksverkäufe, wie es sie in den Vorjahren gegeben habe. Bereits Ende des Geschäftsjahres (Ende März) soll der Free Cashflow positiv sein. In den ersten neun Monaten gab es außerdem noch einen Barmittelabfluss in Höhe von 54 Millionen Euro.

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