Otto Männer auf der Fakuma 2018 Heißkanaltechnik und Monitoring fürs smarte Spritzgießen
Otto Männer legt den Schwerpunkt seines Fakuma-Auftritts auf eine besonders schlank bauende Nadelverschlussdüsen-Serie sowie auf ein smartes Monitoring-System für Spritzgießwerkzeuge. Halle A1 am Stand 1211.
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Kompakte, schnelllaufende Werkzeuge mit vielen Kavitäten, Kernzugmechanismen plus Heißkanal, wie sie etwa in der Lebensmittel- Kosmetik- oder im Pflegeproduktsektor benötigt werden, sind laut Männer ausgesprochen komplex aufgebaut. Bei diesen zähle buchstäblich jeder Millimeter Bauraum. Für solche Anforderungen hat der Heißkanal- und Präzisionsformen-Spezialist Männer nun die bestehende Slimline-Heißkanaldüsenserie erweitert. Das neue Modell, heißt es, ist mit einem Düsennenndurchmesser von nur 6,5 mm ebenfalls mit dem zylindrischen Nadelverschluss ausgestattet und unterliegt den gleichen strengen Kriterien in Bezug auf thermische Eigenschaften und Stabilität wie seine „Geschwister“.
Druckbeständiges Nadelverschlusssystem
Eine Besonderheit sei, dass im Inneren der Düse eine ausgesprochen stabile zylindrische Düsennadel arbeite, die dem seit vielen Jahren gepflegten Bauprinzip von Männer gehorche, das auch für die Verschleißfestigkeit der Düse verantwortlich zeichne. Männer, heißt es weiter, verwendet Hochleistungswerkstoffe, welche die neue Nadelverschlussdüse extrem druckbeständig machen. Für Polyolefinen-Anwendungen (PP, PEHD) und sehr beengten Platzverhältnissen im Angussbereich ist die männer Slimline 6.5 nach Angabe des Herstellers ein unkompliziertes, sicheres und zuverlässiges Nadelverschlusssystem.
Zuverlässig überwachte Spritzgießwerkzeuge
Männer hat außerdem ein neues Monitoring-System für Spritzgießwerkzeuge entwickelt: „moldmind II“ erkenne Fehler frühzeitig und minimiere so die Gefahr von Stillstandszeiten. Es schafft laut Hersteller eine Planungsgrundlage für Instandhaltungsmaßnahmen und liefert die Daten, um Produktionsprozesse zu optimieren. Männers „moldmind II“ wird als smartes System für Werkzeugeigentümer, Spritzgießer und Formenbauer beschrieben. Es erfasse alle prozessrelevanten Daten in der Spritzgießform und zeichne diese manipulationssicher auf. So sind Prozesswerte wie die tatsächliche Zyklenzahl, die minimale und maximale Zykluszeit, die Temperaturverläufe, die Betriebszeiten sowie die Stillstandszeiten der Spritzgießform jederzeit verfügbar, heißt es. Bei der Entwicklung von „moldmind II“ habe man langjährige Erfahrungswerte im Umgang mit der ersten Generation des Geräts einfließen lassen. Die neue Generation beinhalte umfangreiche Schnittstellen sowie Speicher- und Anwendungsmöglichkeiten.
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