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High-End-Steuerung erhöht Leistung eines Fünf-Achs-Bearbeitungszentrums

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Ist dennoch einmal etwas unklar, kann über die Help-Taste am Bedienpult ein „elektronischer Helfer“ aktiviert werden, der zielgerichtet Auskunft gibt. Ebenso einfach kann zur textorientierten DIN-Oberfläche hin und zurück gewechselt werden. Das ist insbesondere für routinierte Programmierer von Vorteil, die beim Eingeben bestimmter Konturverläufe mit DIN schneller sind.

CNC-Programme für 3+2-Achsbearbeitung via Shopmill erstellen

Selbst Programme für die bei der U-Baureihe wichtige 3+2-Achsbearbeitung lassen sich via Shopmill übersichtlich erstellen – nicht zuletzt, weil große Bildschirme mit 15 Zoll die Arbeit noch augenfälliger gestalten.

Ein weiterer Vorteil, der sich zeitsparend auswirkt: Mit der Solution Line lassen sich neue Bauteile an der Maschine programmieren und simulieren, während das Bearbeitungszentrum noch den vorherigen Auftrag abarbeitet. Das zahlt sich insbesondere bei komplexen Werkstücken aus, weil selbst einzelne Zyklen schrittweise getestet und damit Kollisionen ausgeschlossen werden können.

Fünf-Achs-Simultanbearbeiten erfordert externes CAD-System

Geht es an die Fünf-Achs-Simultanbearbeitung, wird Anwendern ein externes CAD-System empfohlen. Auch dabei unterstützt die CNC Sinumerik 840D sl auf verschiedene Weise. So spielt etwa die hohe Rechnerleistung ihre Vorteile aus, denn beim Einladen großer Programme über Ethernet oder USB-Stick arbeitet die Maschine stets verzögerungsfrei weiter.

Außerdem kann das Programm am CNC-Bedienpanel angepasst werden. Um beispielsweise die Bearbeitungsstrategie anzupassen, mit der das Werkstück hergestellt werden soll, muss der Programmierer nicht zurück an sein CAD-System.

Bearbeitungsstrategie direkt an der CNC anpassen

Mit wenigen Tasten kann er direkt an der CNC einstellen, welche Oberflächenqualität erreicht werden soll. Entsprechend berechnet die Software die dafür zulässige Bearbeitungsgeschwindigkeit.

Außerdem ermöglicht das in Solution Line integrierte Safety Integrated das gefahrlose Verfahren der Achsen im Einrichtbetrieb bei offener Maschinentüre. Das Modul funktioniert auf der Basis einer kreuzweisen Datenüberwachung zwischen Antrieb und NC und gewährleistet, dass alle Antriebe spätestens nach 1 bis 2 mm stehen. Damit erfüllen sie die Richtlinien der Berufsgenossenschaften bezüglich Betriebssicherheit weit über das geforderte Maß.

Alois Penzkofer ist Senior Vertriebsbeauftragter und Global Account Manager bei der Siemens AG.

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