Licon mt Hochproduktiv fertigen mit Bearbeitungszentren aus dem Baukasten

Redakteur: Bernhard Kuttkat

Schnelligkeit und die Fähigkeit sind bei produzierenden Unternehmen heute wettbewerbsentscheidende Vorteile. In der Serienproduktion kann die geforderte Flexibilität durch umrüstfreundliche, hochproduktive Bearbeitungszentren sichergestellt werden, die im Baukastenprinzip aufgebaut sind.

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Das Laupheimer Unternehmen Licon mt gilt als Spezialist für flexible Bearbeitungszentren auf Basis von Bearbeitungsmodulen, so wie die Liflex II, eine Baureihe modular aufgebauter, doppelspindliger Bearbeitungszentren. „Die drei- bis fünfachsigen Maschinen sind eine hoch interessante Option für Anwender, die komplexe Werkstücke in mittlerer bis großer Stückzahl fertigen und bisher weitgehend mit einspindligen Bearbeitungszentren bearbeitet haben“, erläutert Geschäftsführer Winfried Benz.

Bearbeitungszentren aus dem Baukasten

Anwendungen dafür gibt es unter anderem in den Bereichen Automotive, Luftfahrttechnik und Energietechnik. „Gerade in der Automobil- und Automobilzulieferindustrie geht es mehr denn je darum“, so Benz, „universelle Anlagen einzusetzen, die im Hinblick auf das jeweilige Teileportfolio des Herstellers beste Flexibilität bieten“.

Mit seinem einzigartigen Baukastensystem sei Licon in der Lage, diese Anforderungen kundenspezifisch genau zu erfüllen. Je nach Anforderungsprofil werden Bearbeitungszentren aus diesem umfangreichen Baukasten individuell konfiguriert und damit maßgeschneidert.

Hauptachsen der Spindeln verfahren unabhängig

Außer einspindligen Lösungen werden in letzter Zeit vermehrt zweispindlige Bearbeitungszentren Liflex II der Baureihe 1078 eingesetzt. Diese basieren auf dem Fahrständerprinzip und sind auch zur Trockenbearbeitung tauglich. Der Spindelabstand beträgt 1000 mm. Bei einem X-Verfahrweg von 1000 mm bietet die Liflex II 1078 einen Bearbeitungskubus von 1000 mm × 700 mm × 800 pro Spindel. Alle drei Achsen der beiden Hauptspindeln sind voneinander unabhängig verfahrbar.

Antriebsleistung von 30 kW je Liflex-Spindel

So entstehen – gerade bei großen Spindelabständen – keine nachteiligen Auswirkungen auf die Bearbeitungsgenauigkeit, wie sie sich oft ergeben, wenn beide Spindeln auf gemeinsamen Achsen verfahren werden. Jeder Fahrständer ist ausgerüstet mit einer Liflex-Spindel DSP 110 (Antriebsleistung 30 kW, maximale Drehzahl 12000 min—1, HSK-100-, optional HSK-63-Schnittstelle), die im S1-Betrieb mit einem Drehmoment von bis zu 450 Nm arbeitet.

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