Biegemaschinen

Hohe Ansprüche an Produktion und Logistik

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„Mit der Twinmatic können Sonderkantteile ohne Herausnahme aus der Maschine im Automatikbetrieb gefertigt werden.“ Natürlich hat der Mann, der eigentlich kein Kaufmann sein wollte, auch die Wirtschaftlichkeit im Blick: „Mit der Twinmatic fertigen wir jetzt zum Beispiel Eck- und Andeckprofile in einem Arbeitsgang wesentlich wirtschaftlicher als vorher. Außerdem sind unsere Maschinenführer in Sachen Biegequalität und Rationalität beim Biegen von langen Blechen begeistert. Durch die Doppelbiege-Funktion entfällt das Herausnehmen und Drehen von Kantteilen. So können im Ein-Mann-Betrieb auch lange Teile ohne zeitaufwändiges Drehen gefertigt werden.“

Biegemaschine bietet notwendige Qualität in der Produktion

Doch jedes noch so wirtschaftlich gefertigte Trapezblech bleibt im Regal liegen, wenn es nicht die geforderten Qualitätsmerkmale erfüllt. Deshalb sichert Feilmeier diese vom Produktionsstart bis zur Auslieferung entsprechend ab.

Aufgrund des einfachen und nur einmaligen Handlings durch den Einsatz der Biegemaschine Twinmatic werden beispielsweise Kantteile nicht beschädigt und genauer gefertigt. Eine lückenlose Auftragsverfolgung mit entsprechenden Begleitunterlagen und die Eigenverantwortung der Mitarbeiter sind ein weiterer Schritt.

Bevor der Auftrag dann fristgerecht an den Kunden ausgeliefert wird, sorgt Feilmeier noch für den qualitätsgerechten Transport: Mit einer Verpackungsfolie werden die Trapezbleche mehrfach umwickelt, um sie vor Beschädigungen zu schützen.

„Sie können kein Trapezblech verkaufen, an dem ein Kratzer ist“, weiß Feilmeier. Seine Mitarbeiter belohnt er, wenn sie dafür sorgen, dass dies verhindert wird: Jeder Beschäftigte, der sich keinen größeren Fehler leistet, erhält eine monatliche Qualitätszulage von 200 Euro.

Unternehmen setzt entschieden auf Qualität

Zu den Kunden des südbayrischen Unternehmens zählen der Baustoffgroßhandel, Verarbeiter und Privatleute. Und sie wissen Service und Qualität zu schätzen. „Wir sind nicht der Billigste, aber wir sind der 100-Prozentigste.“ Ein hoher Anspruch.

Den aber hatte Ludwig Feilmeier schon immer – auch an sich selbst. Als er, damals 21-jährig, als Folge eines Unfalls fortan an den Rollstuhl gefesselt war, galt es, die gesamte Lebensplanung neu auszurichten. Gemeinsam mit seiner damaligen Freundin und heutigen Frau entstand zu dieser Zeit das Vorhaben von einem eigenen Unternehmen – trotz aller Schwierigkeiten.

Dass dies kein Traum bleiben sollte, zeigte sich schon bald. Und ein Satz, der in dieser Zeit entstanden ist, ist seitdem irgendwie Lebensmotivation: „Ein Ziel ist ein Traum mit einem Termin.“ Mit sehr wenig eigenem Kapital startete er mit dem An- und Verkauf von Haushaltsgeräten und Gartenmaschinen. Bereits im ersten Jahr konnte er einen Umsatz von 250000 DM machen.

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