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Die wichtigen Komponenten wie Spindel und Innenfläche des Antriebs sind mit sehr glatten, rollierten Oberflächen versehen, um so die Standzeit der Ventile zu verlängern: Je hochwertiger die Spindeloberflächen bearbeitet sind, die in O-Ringdichtungen und Stopfbuchsenpackungen laufen, desto geringer ist der Verschleiß.
Ventile für hohe Temperaturen und aggressive Fluide
Zum Einsatz kommen selbstnachstellende Stopfbuchsenpackungen, die ihre Stärken bei hohen Temperaturen und aggressiven Fluiden zeigen. Als Material für die Dichtungen wird PTFE, FPM oder EPDM verwendet.
Bei den direktgesteuerten Gradsitzventilen wird ein Ventilteller form- und kraftschlüssig auf den geometrisch abgestimmten Ventilsitz gepresst und dichtet das Ventil ab. Die Ventile haben bauartbedingt eine Reihe von Vorteilen. So reagieren sie unempfindlich auf Verschmutzungen sowie Verkalkung und sind für neutrale bis aggressive flüssige und gasförmige Medien geeignet.
Ihre Schließ- und Öffnungsbewegungen verlaufen linear. Mit ihnen lassen sich Medien mit höheren Temperaturen und höheren Drücken sicher absperren und lange Standzeiten erzielen.
Ventile aus Edelstahl und aus Messing erhältlich

Um die Ventile universell einsetzen zu können, stehen Ausführungen in Edelstahl sowie Messing zur Verfügung. Dabei sind die Ventilkörper und die Antriebe immer aus dem gleichen Material gefertigt. Sie arbeiten im Bereich von -0,9 bis 40 bar und sind für einen Temperaturbereich zwischen -10 und 90 °C ausgelegt. Die kurzhubigen, wartungsfreien Ventile wurden für bis zu 5 Mio. Schaltwechsel konzipiert, wodurch sie sich auch zum Dosieren eignen.
Die Ventile messen inklusive pneumatischem Antrieb 65 mm und mit elektropneumatischem Antrieb 84 mm in der Höhe (Bild 2). Der Antrieb benötigt einen Raum von 33 mm im Durchmesser. Als direktgesteuertes Gradsitzventil ausgeführt, sind die Ventile in den Größen G1/8 bis G1/2 erhältlich.
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