Elektrische Ausrüstung

Hohe Qualität bis hin zu Kabeln und Steckern

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Tony Carlzén ist bei Modig für die Beschaffung zuständig. „Das breite Produktspektrum und der erstklassige Support sind wichtige Gründe, dass wir Lapp als Lieferanten für Verbindungssysteme ausgewählt haben“, erklärt er. Und natürlich die Qualität, die Modig von jedem seiner Lieferanten fordert: Bevorzugter Zulieferer wird bei den Schweden nur, wer über Jahre hinweg gleichbleibend hohe Qualität nachweisen kann. Und wer in der Lage ist, bei Bedarf kurzfristig „on time“ zu liefern. Dazu ist eine gute Bedarfsprognose und ein solider Lagerpuffer nötig.

Lieferant muss hohe Qualität bieten und flexibel sein

Modig und Lapp Miltronic arbeiten schon seit den frühen 1990er-Jahren zusammen. Anfangs wurden nur Kabel geliefert. Heute bezieht Modig neben Kabeln viele weitere Produkte und Komplettlösungen der Verbindungstechnik von Lapp. Außer der Qualität schätzt Modig die hohe Flexibilität seines Lieferanten, seine Liefertreue und, wenn mal kurzfristige Unterstützung nötig ist, den prompten Service.

Dass die Produkte von Lapp technologisch zu den führenden gehören, zeigt sich unter anderem am Rundsteckverbinder Epic LS-3, einem Leistungsstecker zur Energieversorgung und für Servoantriebe. Er bietet Premiumqualität – zu einem Premiumpreis. Natürlich hatte sich Tony Carlzén als verantwortungsbewusster Einkäufer auch preisgünstigere Steckverbinder von Wettbewerbern angeschaut, „aber keiner hat unsere Qualitätsansprüche erfüllt“.

Das Unternehmen Modig Machine Tool hat sich auf die Fertigung von CNC-Spezialmaschinen für die Luftfahrtindustrie fokussiert.
Das Unternehmen Modig Machine Tool hat sich auf die Fertigung von CNC-Spezialmaschinen für die Luftfahrtindustrie fokussiert.
(Bild: Lapp)

Die neue, voll digitalisierte Fabrik von Modig liegt in der verkehrsgünstig gelegenen Hafenstadt Kalmar, etwa 100 km vom Stammsitz entfernt. Das Unternehmen will in den kommenden Jahren verstärkt Kunden auf dem europäischen Kontinent und vor allem in Deutschland gewinnen und von Kalmar aus beliefern. Vor allem die Schwerindustrie und die Automobilbranche stehen dabei im Fokus.

Auf rund 8000 m², hinter einer 70 m langen silberfarbenen Metallfassade, beherbergt der Neubau Forschungsabteilung, Endmontage, Kundencenter und Büros. Neben der günstigen Verkehrs­anbindung ist der neue Standort für David Modig noch unter einem anderen Aspekt wichtig: „In Kalmar können wir auch leichter das Personal finden, das wir für unsere Expansionspläne brauchen.“

Natürlich werde auch diese Fabrik nur Topqualität liefern. Und Tony Carlzén betont, Lapp sei auch für den neuen Standort als bevorzugter Lieferant gesetzt. „Wir arbeiten sehr transparent zusammen und haben ein gemeinsames Ziel: Immer bessere und kosteneffektive technische Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln.“ Für Lapp ist das ein Bekenntnis zu einer erfolgreichen Partnerschaft und eine Auszeichnung.

Entwicklung von Modig Machine Tool

Das Unternehmen Modig Machine Tool wurde von Harry Modig, Großvater des heutigen Inhabers David Modig, im Jahr 1947 gegründet – damals unter dem Namen Modig Mekaniska Verkstad AB. Mit dabei waren zu jener Zeit Harrys Brüder Arne, Sture und Erik Modig sowie zwei weitere Brüder. Am Anfang entwickelten und produzierten sie zusammen mit ihren Mitarbeitern Bohrmaschinen und Drehbänke. Und ihre Qualität überzeugte: Schon drei Jahre nach der Gründung, im Jahr 1950, hatte Modig eine lange Kundenliste mit Unternehmen aus England, den USA, Südafrika und anderen Ländern. Heute führen Harry Modigs Sohn Percy und sein Enkel David das Lebenswerk der inzwischen drei Generationen fort und bauen die Position des Familienunternehmens weiter aus. Mit Erfolg: Modig Machine Tool mit Sitz in Virserum (Schweden) ist in 14 Ländern in Europa, Asien, Nordamerika und dem Mittleren Osten mit eigenen Niederlassungen präsent und beschäftigt rund 60 Mitarbeiter. Vor Kurzem hat Modig Machine Tool eine voll digitalisierte Fabrik in Betrieb genommen. Übrigens: Noch immer entstehen die Konzepte und Ideen für ihre Maschinen in den Köpfen der beiden Tüftler Percy und David Modig. Und ihr Erfolg kommt nicht von ungefähr. Vielmehr ist er das Ergebnis von harter Arbeit, Ideenreichtum, kompromissloser Qualität und Mut. Schließlich heißt „Modig“ ins Deutsche übersetzt „mutig“.

* Bernd Müller ist freier Journalist in Bonn. Weitere Informationen: U. I. Lapp GmbH in 70565 Stuttgart

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