Sicherheitsscheiben

Hohes Rückhaltevermögen durch neues Fertigungsverfahren

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Hier setzt Hema auf ein innovatives Fertigungsverfahren für Maschinensicherheitsscheiben. Die Sicherheitsscheiben werden unter Vakuum autoklavenfrei in einem automatisierten Fertigungsprozess gefertigt. Alle Parameter des computergestützten Herstellungsverfahrens werden gespeichert und sind wieder abrufbar – damit ist eine lückenlose Chargenverfolgung möglich. Durch dieses Herstellungsverfahren werden Fertigungszeiten weiter reduziert. Der Verbund von Polycarbonat- und Glasscheiben wird durch eine transparente Zwischenfolie erreicht. Unter Vakuum entfernt man die Luft, verklebt die Folie mit oder ohne thermische Aktivierung blasenfrei und verschweißt schließlich Kontaktflächen vollflächig miteinander.

Darüber hinaus lässt sich durch das innovative Verfahren eine bessere Eigenstabilität und höhere Widerstandsfähigkeit der Maschinensicherheitsscheiben erzielen.

Im Fall einer Beschädigung der Scheibe vermeidet die vollflächige Verklebung die Verschmutzung der Maschine durch Glassplitter nahezu vollständig, eine aufwändige Reinigung entfällt und auch die Verletzungsgefahr wird minimiert.

Scheiben mit Zusatznutzen

Maschinensicherheitsscheiben der nächsten Generation werden mehr leisten und mehr bieten als die reine „Durchsicht“-Funktion. Das Hauptaugenmerk des Bedieners ist auf den Fertigungsvorgang gerichtet, damit bieten sich die Scheiben auch für die Bereitstellung von Informationen an. Es ist beispielsweise denkbar, sie mithilfe neuer Technologien als Plattform für Rückmeldungen aus aktiven Fertigungsprozessen zu nutzen. Neuartige Reinigungstechniken für einen besseren Durchblick werden bestehende Systeme ablösen.

Ein Problem, das bei Sicherheitsscheiben aller Bauarten auftritt und auch in der Zukunft zu lösen sein wird, ist die Sicht in den Maschinenraum während des aktiven Herstellungsprozesses. Kühlmittel und Späne sammeln sich durch den Bearbeitungsvorgang an der Scheibe und beeinträchtigen die Sicht. Aktuell ermöglicht die zusätzliche Ausstattung der Scheiben jeder Bauart mit Drehfenstern dem Bediener während des aktiven Fertigungsprozesses die Sicht in den Maschinenraum. Hierbei handelt es sich – vereinfacht ausgedrückt – um ein schnell rotierendes Fenster, das jegliche Schmutzablagerungen „abschüttelt“ und somit stets eine klare Sicht erlaubt. Die Drehfenster lassen sich sowohl in der OEM-Erstausrüstung als auch im nachträglichen Einbau problemlos integrieren. Durch den Einbau wird die Maschinenschutzscheibe nicht beschädigt.

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