Zeitenwandel Holistischer Maschinenbau stärkt die Kreislaufwirtschaft

Quelle: Pressemitteilung von Deguma 6 min Lesedauer

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Klimaschutz, Energiekosten, Ressourcenschonung setzen Unternehmen unter Druck. Vor allem jene aus der Gummi und Kunststoff verarbeitenden Industrie. Das Unternehmen Deguma hat sich Gedanken gemacht.

Das ist ein neues Walzwerk namens neo basic von Deguma für die Kunststoffverarbeitung. Der Hersteller verfolgt bem Bau der Systeme den holistischen Ansatz. Was das im Großen und Ganzen heißt, verraten die Thüringer im folgenden Beitrag. Auch Retrofit spielt eine große Rolle.(Bild:  Deguma)
Das ist ein neues Walzwerk namens neo basic von Deguma für die Kunststoffverarbeitung. Der Hersteller verfolgt bem Bau der Systeme den holistischen Ansatz. Was das im Großen und Ganzen heißt, verraten die Thüringer im folgenden Beitrag. Auch Retrofit spielt eine große Rolle.
(Bild: Deguma)

Viele Unternehmen setzen die Vorgaben innerhalb ihres Nachhaltigkeitskonzepts bereits um. Dennoch wird meist nicht berücksichtigt, dass Kreislaufwirtschaft schon mit dem Bau der Maschine, die am Anfang jeder Produktion steht, beginnen kann. Denn wenn Maschinen von Anfang an für eine langjährige Nutzung konzipiert und Gebrauchtmaschinen im Rahmen eines Upcyclings überholt und modernisiert werden, lassen sich CO2-Emissionen signifikant senken.

Die Dringlichkeit des Umdenkens in Bezug auf unsere Produktions- und Konsumgewohnheiten wird nicht zuletzt immer offensichtlicher. Angesichts wachsender Müllberge mögen Recycling und die Förderung von Second-Hand-Produkten wie ein Schritt in die richtige Richtung erscheinen. Doch um wirklich nachhaltige Veränderungen herbeizuführen und unseren CO2-Fußabdruck zu minimieren, müssen wir tiefer graben und die gesamte Produktionskette betrachten. Dazu gehört bereits die Herstellung der Maschine, mit der später produziert wird.

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Der holistische Ansatz beginnt beim Bau der Maschine

Dieser Ansatz erfordert einen ganzheitlichen Wandel in der gesamten Materialwirtschaft bis hin zum holistischen Maschinenbau. Der holistische Ansatz betrachtet dabei nicht nur die technischen Aspekte einer Maschine, sondern auch deren Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesellschaft. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette und deren Einfluss auf Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Ressourcenverbrauch sowie deren sozialer Effekt berücksichtigt. Das geht unter anderem Hand in Hand mit den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft. Denn um möglichst ressourcenschonend zu produzieren, werden von Maschinenbauexperten weitgehend energieeffiziente Materialien eingesetzt. So berücksichtigen produzierende Unternehmen durch die ganzheitliche Optimierung von Maschinen und Prozessen außer der Wirtschaftlichkeit auch den Umweltschutz.

Eine Möglichkeit innerhalb des holistischen Maschinenbaus ist, die Nutzungsdauer von Produkten respektive Maschinen zu verlängern und dafür sogar eine geschlossene Kreislaufwirtschaft zu erreichen. Konkret bedeutet das, dass die Maschinen so zu konstruieren sind, dass sie möglichst lange funktionieren. Was nicht kaputt geht, muss schließlich auch nicht teuer ersetzt werden. Und was ersetzt werden muss, sollte zumindest leicht zu ersetzen sein. Das ist der erste Schritt zu einem nachhaltigen Maschinenbau, denn die Kreislaufwirtschaft beginnt bereits beim Bau der Maschine und nicht erst beim Rohstoff für das Produkt, das damit hergestellt wird. Je langlebiger eine Maschine also ist, desto weniger neue Maschinen müssen mit weiteren Ressourcen und unter hohen CO2-Emissionen produziert werden.

So kann der nachhaltige Maschinenbau funktionieren

Um eine möglichst klimafreundliche Industrie zu schaffen, müssen sich Hersteller und Verbraucher von kurzlebigen Produkten abwenden. Wie beim Endverbraucher, der zum Mehrwegbecher statt zum Einwegplastikbecher greifen sollte, sollte auch bei Maschinen und Anlagen der Nachhaltigkeitsgedanke gestärkt werden. Damit Produktionsmaschinen langfristig erhalten bleiben, ist eine gute Wartung und Pflege grundlegend. Eine regelmäßige Instandhaltung schont aber nicht nur Ressourcen, sondern hat auch einige weitere Vorteile. Denn durch eine gute Wartung und den Austausch von Komponenten können Ausgaben vermieden werden, die bei einem Totalausfall der alten Maschine zu einer plötzlichen Großinvestition führen können. Folglich wird das Risiko teurer Produktionsausfälle reduziert. Und statt langwieriger und unwirtschaftlicher Reparaturprozesse können Unternehmen schnell weiterproduzieren, was einen erheblichen Wettbewerbsvorteil darstellt. Zum insgesamt nachhaltigeren Fertigungsprozess zählt außerdem der Weiterverkauf der Maschine, nachdem sie ihren Zweck erfüllt hat und nicht mehr benötigt wird. Ist die Anlage gut gepflegt, erhält sie quasi ein zweites Leben und der Verkäufer einen höheren Wiederverkaufswert. Zweitkäufer der Maschinen profitieren von niedrigeren Kosten und einer höheren Liefersicherheit.

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