Honeycombs mit Ultraschallklinge und Fräser präzise konturieren

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Maschinellen und werkzeugtechnische Voraussetzungen

Die Kombination aus Ultraschallschneiden und CNC-Fräsen, durch Implementierung einer zweiten Z-Achse in der Maschine, ist dabei problemlos möglich, und macht die Honeycomb-Bearbeitung noch flexibler. Als Fräswerkzeug empfiehlt Geiss einen sogenannten Hogger-Cutter oder Shredding-Cutter. Außerdem hat Geiss seit 2013 ein patentiertes oszillierendes Messer mit Linearantrieb im Programm, das Materialien über 76 mm Dicke schneiden kann. Das Messer wird dabei von einem Linearmotor bewegt. Der Messerhub kann bis maximal 10 mm programmiert werden. Das Messer kann dabei auf 120 m/s² beschleunigt werden. Es oszilliert beispielsweise bei einem eingestellten Hub von 5 mm mit einer Frequenz von 25 Hz.

Produktivitätssteigerndes Equipment

Speziell für das sichere Spannen der plattenförmigen Honeycombs setzt Geiss auf Seitenkanalverdichter, die im Vergleich zu üblichen Vakuumpumpen durch einen geringeren Druck und ein höheres Volumen überzeugt. Sensoren gehören außerdem zur Ausstattung. Diese dienen zur automatischen Messung der Schnittrichtung sowie zur Überprüfung der Werkzeugdimension. Automatische Werkzeugwechsler sowohl für die Schneid- als auch für die Fräswerkzeuge zuständig sind, gehören außerdem zur Maschinenausstattung, um die Produktivität zu steigern.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 21 Bildern

Der automatische Wechsel von Sonotroden erlaubt dabei die Bearbeitung unterschiedlichster Werkstücke. Die patentierte magnetische Klemmung und der ebenfalls patentierte getriebelose Antrieb zur Rotation scheibenförmiger Sonotroden garantieren die höchste Zuverlässigkeit im täglichen Einsatz.

Fräsen und Ultraschallschneiden der 3. Generation

Die dritte Maschinengeneration, wiederum ausgelegt für das Fräsen und Ultraschallschneiden von Honeycomb-Material, arbeitet mit Linearmotoren in X- und Y-Achse, wobei die Traverse eine Maximalgeschwindigkeit von 180 m/min erreicht. Beschleunigt wird die X-Achse mit 15 m/s² und die Y-Achse mit 7,5 m/s². Für eine sehr hohe Präzision sorgen die mit den Motoren kombinierten direkten absoluten Glasmaßstäbe. Weil es bei diesem Antriebskonzept keine mechanischen Komponenten, wie Riemen, Kupplungen, Zahnstangen oder Ritzel sowie Kugelrollspindeln gibt, profitiert der Anwender von einer vergleichsweise langen Maschinenstandzeit der dritten Generation. MM

(ID:45687611)