(Zer)Spanische Power Ibarmia zeigt die neue Generation seiner Z-Serien-Bearbeitungszentren

Quelle: Pressemitteilung von Ibarmia 2 min Lesedauer

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Für die zweite Generation der Z-Baureihe hat der spanische Hersteller Ibarmia die Konstruktion der Fahrständer-Bearbeitungszentren überarbeitet. Das Ergebnis darf man zur EMO in Halle 13 bewundern.

Pünktlich zur EMO Hannover hat der spanische Maschinenbauer Ibarmia seine Z-Baureihe aus Fahrständer-Bearbeitungszentren umfassend optimiert. So wurde etwa der Arbeitsraum deutlich vergrößert, die Aufstellfläche aber verkleinert. Doch das sind noch längst nicht alle Pluspunkte.(Bild:  Ibarmia)
Pünktlich zur EMO Hannover hat der spanische Maschinenbauer Ibarmia seine Z-Baureihe aus Fahrständer-Bearbeitungszentren umfassend optimiert. So wurde etwa der Arbeitsraum deutlich vergrößert, die Aufstellfläche aber verkleinert. Doch das sind noch längst nicht alle Pluspunkte.
(Bild: Ibarmia)

Die wichtigste Verbesserung der neuen Bearbeitungszentren ist der um 20 Prozent vergrößerte Arbeitsraum für die 5-Achs-Bearbeitung. Die Ibarmia-Ingenieure haben das erreicht, wie es weiter heißt, indem sie den Abstand zwischen der Spindelnase und der Schwenkachse der Spindel verringert konnten. Statt 375 Millimeter beträgt er bei der neuen Generation der Bearbeitungszentren nur noch 300 Millimeter. Stelle man die Spindel horizontal, könne die Spindelnase bis auf 250 Millimeter über den Arbeitstisch abgesenkt werden. Bei der vorherigen Generation der Z-Serie waren es noch 375 Millimeter. Im Ergebnis bedeuten diese Änderungen zum Beispiel für die Ausführungen mit einer X-Achse von 3.000 Millimeter eine maximale Werkstücklänge von 2.400 Millimeter statt bisher 2.250 Millimeter. Und bei der Werkstückhöhe sind nun 800 Millimeter möglich statt bisher 725 Millimeter. Dabei bleibe das maximale Werkstückgewicht mit bis zu 2.000 Kilogramm pro Quadratmeter so hoch, wie es die Zerspanungspraktiker von den Vorgängerinnen gewöhnt seien.

Z-Baureihe hat jetzt Magazin für 60 Zerspanungswerkzeuge

Eine weitere wichtige Änderung findet sich beim Werkzeugmagazin, wie Ibarmia weiter ausführt. Denn es ist nun seitlich vom Bearbeitungsraum angebracht statt, wie bisher, hinter dem Fahrständer. Dadurch kann das Werkzeugmagazin bei Bedarf jetzt maximal 60 Werkzeuge aufnehmen, was 50 Prozent mehr ist als bei der Vorgängergeneration. Für noch mehr Werkzeuge bietet der spanische Maschinenbauer optional das Magazin Indunoorm an, das sogar Platz für bis zu 120 Werkzeuge bietet. Außerdem ist es möglich, die Werkzeuge im Magazin auch während der Bearbeitungszeit auszutauschen, wie betont wird. Auch dringt beim Werkzeugwechsel der automatische Werkzeugwechsler nicht mehr in den Störkreis der Maschine ein.

Ibarmia hat bei seiner neuesten Version der Z-Baureihe das Werkzeugmagazin versetzt. Jetzt haben darin maximal 60 Zerspanungswerkzeuge Platz. Das Magazin arbeitet jetzt auch um rund 30 Prozent dynamischer.(Bild:  Ibarmia)
Ibarmia hat bei seiner neuesten Version der Z-Baureihe das Werkzeugmagazin versetzt. Jetzt haben darin maximal 60 Zerspanungswerkzeuge Platz. Das Magazin arbeitet jetzt auch um rund 30 Prozent dynamischer.
(Bild: Ibarmia)

Die veränderte Position des Werkzeugmagazins bringt aber noch weitere Verbesserungen für die neue Generation der Bearbeitungszentren mit sich. So ist der Fahrständer steifer und bewegt sich dynamischer, heißt es dazu. Die zusätzliche Beschleunigung von circa 0,5 Meter pro Quadratsekunde bedeutet ein dynamisches Mehr von rund 30 Prozent. Weitere Vorteile bietet die neue Generation der Z-Bearbeitungszentren bei der Wartungsfreundlichkeit und Ergonomie. So sind Pneumatik und Hydraulik an einem Ort vereint und durch nur eine Tür leichter zugänglich. Auch die Tischhöhe hat man um 50 Millimeter gesenkt, was die Ergonomie für Bediener weiter verbessert.

Bearbeitungszentrum punktet mit kleinerer Aufstellfläche

Zu den vorher genannten technischen Verbesserungen kommt noch eine verringerte Stellfläche hinzu. Die Breite des Bearbeitungszentrums wurde nämlich um 500 Millimeter reduziert. Das vereinfache nicht nur die Aufstellung der Maschine in der Produktionshalle, sondern vor allem auch den Transport. Denn ein spezieller Schwertransporter ist nun nicht mehr nötig, um das Bearbeitungszentrum an seinen Bestimmungsort zu bringen. Gleichzeitig hat Ibarmia mit der neuen Generation die Chance genutzt, die Z-Bearbeitungszentren stärker zu standardisieren. Das bedeutet eine schnellere Konstruktion und damit auch Kostensenkungen, was die überarbeiteten Maschinen dann für die Anwender wirtschaftlich interessanter macht, wie es abschließend heißt.

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