Prognose geht in die Hose IBM rechnet jetzt doch mit mehr Wachstum

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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2025 soll der IBM-Erlös unter anderem wegen einer steigenden Nachfrage nach Produkten für den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) währungsbereinigt um mindestens fünf Prozent zulegen.

Bei IBM schaut es nicht schlecht aus. Das momentane Ergebnis straft einige Prognosen von Analysten ab. Hier ein paar Details zur Lage ...(Bild:  IBM)
Bei IBM schaut es nicht schlecht aus. Das momentane Ergebnis straft einige Prognosen von Analysten ab. Hier ein paar Details zur Lage ...
(Bild: IBM)

IBM verwirrt die Analysten, denn die von Bloomberg befragten Marktinsider hatten ein Plus von knapp fünf Prozent erwartet. Die IBM-Aktie zog deshalb im vorbörslichen US-Handel deutlich an und könnte im Haupthandel ein Rekordhoch erreichen. Unter den Auguren gab es allerdings geteilte Meinungen. David Vogt von der Schweizer Bank UBS monierte vor allem, dass die Umsatzprognose laut Aussagen des Managements bereits die noch nicht abgeschlossene Übernahme der Firma Hashicorp beinhalte. Er selbst und wohl auch der Markt hätten diese noch nicht in ihre Schätzungen einkalkuliert. Darum liege der Ausblick auf vergleichbarer Basis im besten Fall auch nur im Einklang mit den Markterwartungen. (Vogt und die UBS empfehlen übrigens seit Langem den Verkauf des Papiers).

Andere sehen ein anderes Bild von IBM

Anders sah es Goldman-Sachs-Experte James Schneider. Denn der Computer-Dino habe bei Software-Ideen und dem freien Barmittelzufluss (Free Cashflow) stark abgeschnitten. Auch im bislang zähen Beratungsgeschäft dürfte die Entwicklung künftig nach oben zeigen. Die starken Buchungen im Bereich von KI kämen noch on top. Schneider empfiehlt die Aktie weiter zum Kauf - er sieht den Konzern auf dem Weg zurück zu langfristigem Wachstum. Im vergangenen Jahr stieg der Erlös von IBM im Übrigen auf 62,8 Milliarden US-Dollar (60,3 Milliarden Euro). Um Wechselkurseffekte bereinigt, waren das rund drei Prozent mehr als 2023. Der um Sonderbelastungen bereinigte operative Gewinn kletterte um neun Prozent auf 11,2 Milliarden Dollar. Wegen milliardenschwerer Pensionsrückstellungen sackte der Überschuss aber um ein Fünftel auf sechs Milliarden Dollar ab. Das Ergebnis des vergangenen Jahres fiel in etwa wie erwartet aus.

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