Intralogistik Erster Schwerlast-AMR „OTTO“ holt IERA Award 2025

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Der „Award for Innovation, Entrepreneurship, Robotics & Automation“ (IERA) 2025 geht an Rockwell Automation. Deren Entwicklung „OTTO“ ist der erste aunonome mobile Roboter (AMR), der für die Handhabung schwerer Lasten in Fabriken in Roboterflotten mit über 100 Einheiten gebaut wurde – ein Meilenstein in der professionellen Servicerobotik, wie es heißt.

Nehmen den Gewinner des IERA Award 2025, Ryan Gariepy von Rockwell Automation, in die Mitte: IFR-Präsident Takayuki Ito und Generalsekretärin Dr. Susanne Bieller.(Bild:  KAR)
Nehmen den Gewinner des IERA Award 2025, Ryan Gariepy von Rockwell Automation, in die Mitte: IFR-Präsident Takayuki Ito und Generalsekretärin Dr. Susanne Bieller.
(Bild: KAR)

Wie von der International Federation of Robotics (IFR) zu erfahren ist, nehmen Transport- und Logistikanwendungen in der professionellen Servicerobotik weltweit eine herausragende Stellung ein: Im Jahr 2024 stieg der Jahresumsatz laut dem aktuellen World Robotics Jahresbericht der IFR um 14 Prozent. Der Marktanteil der Anwendungsklasse Transport und Logistik macht insgesamt 52 Prozent aller Installationen aus, heißt es aus Frankfurt. Wie Rockwell erklärt, sind seine „OTTO“-Roboter für die Automatisierung der Materialhandhabung konzipiert und können Teile, Paletten und Vorräte ohne menschliches Zutun durch Fabrikhallen transportieren.

Der ,OTTO‘-Roboter hat in der Entwicklung autonomer mobiler Roboter neue Maßstäbe von weltweiter Bedeutung gesetzt.

Dr. Susanne Bieller ist Generalsekretärin beim IFR

Wie Ryan Gariepy, Vice President of Robotics bei Rockwell Automation und ehemaliger CTO und Mitbegründer von OTTO vor dessen Übernahme durch Rockwell, erklärt, fühlen sich er und sein Unternehmen „sehr geehrte, mit dem renommierten IERA-Preis ausgezeichnet zu werden“ und dankt der Jury für die Anerkennung dieser Arbeit. „Der Award spornt unsere Mission an, die Entwicklung wertvoller, innovativer Technologien in der Robotik weiter auszubauen“, so Gariepy.

Die weiteren Finalisten

Die anderen drei Finalisten des IERA-Awards 2025 waren das spanische Automatisierungsunternehmen Aldakin mit seinem robotergesteuerten Bearbeitungskopf, der die Emission gefährlicher Stäube bei der Verarbeitung von Verbundwerkstoffen erheblich reduziert. Außerdem das Unternehmen Fourier Rehab aus Shanghai (China), das den „ExoMotus M4“ präsentierte, einen fortschrittlichen Rehabilitationsroboter für die unteren Extremitäten, der die Mobilität von Patienten mit neurologischen und muskuloskelettalen Beeinträchtigungen wiederherstellen soll. Youibot aus Shenzhen (ebenfalls China) stellte seinen zweiarmigen humanoiden Roboter „MAIC-X“ für die industrielle Inspektion vor.

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