Stimmungswandel Deutscher Automobilbau tritt psychisch vorsichtig aufs Gaspedal

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Wie das Münchener Ifo-Institut berichten kann, steigt die Stimmung bei den deutschen Autoherstellern wieder an – wenn auch nur verhalten ...

Im Automobilbau hellt sich die Stimmung nach Angaben des Ifo-Instituts aus München offensichtlich wieder auf. Hier mehr zu den Gründen ...(Bild:  D. Forsters)
Im Automobilbau hellt sich die Stimmung nach Angaben des Ifo-Instituts aus München offensichtlich wieder auf. Hier mehr zu den Gründen ...
(Bild: D. Forsters)

Im Februar 2026 kletterte das vom Ifo-Institut erhobene Geschäftsklima für die deutsche Automobilbranche um 3,5 Punkte, schallt es aus München. Zwar liege es damit auch nach dem dritten Anstieg in Folge mit minus 15,6 Punkten noch im negativen Bereich, doch vor gut einem Jahr war die Situation mit minus 40 Punkten sehr viel schlimmer. Der jetzige Anstieg geht demnach auf eine Verbesserung bei der Bewertung der aktuellen Lage zurück. Die Zukunftsaussichten sanken dagegen dennoch etwas ab.

Das Geschäft mit E-Autos wirkt als Stütze

Die Nachfrage aus dem EU-Raum – vor allem was Elektrofahrzeuge betrifft – wirkt für die deutsche Autoindustrie weiterhin als stützende Kraft, erklärt Ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl dazu. Denn die Zahl der in Deutschland zugelassenen Pkw mit reinem Elektroantrieb (BEV) hat nach früheren Medienberichten zum 1. Januar 2026 erstmals die Marke von zwei Millionen Fahrzeugen geknackt. Laut Ifo steigen auch die Erlöse der deutschen Autoindustrie durch den Export von Elektroautos. Mit über 40 Milliarden Euro habe es hier ein Plus von 6,5 Prozent gegeben. Über 50 Prozent davon gingen in die EU – allen voran in die Niederlande, nach Belgien, Frankreich und Dänemark. Dementsprechend stiegen auch die Exporterwartungen, die sich jetzt von plus 8,5 auf 10,8 Punkte verbesserten.

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