So läuft`s jetzt! Sozialplan für den Conti-Standort Wetzlar liegt vor

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Mit Blick auf den Standort Wetzlar des Automobilzulieferers Continental hat man sich laut Aussage der IG Metall auf einen Konsens verständigt, der okay ist ...

Continental will bekanntlich seine Automotive-Sparte, die rote Zahlen schreibt, an die Börse bringen. Negative Auswirkungen hat das auf einige Standorte. Mit Blick auf Wetzlar ist man sich jetzt mit der IG Metall aber beim Sozialplan einig, heißt es. Hier aber noch weitere Informatioen ...(Bild:  Continental)
Continental will bekanntlich seine Automotive-Sparte, die rote Zahlen schreibt, an die Börse bringen. Negative Auswirkungen hat das auf einige Standorte. Mit Blick auf Wetzlar ist man sich jetzt mit der IG Metall aber beim Sozialplan einig, heißt es. Hier aber noch weitere Informatioen ...
(Bild: Continental)

Das Conti-Autozuliefergeschäft gilt seit Langem als Sorgenkind des Konzerns und schrieb in den vergangenen Jahren immer wieder rote Zahlen. Sie soll bekanntlich abgespalten und als eigenes Unternehmen an die Börse gebracht werden. In Hessen betraf die im Februar angekündigt Verschärfung des Sparkurses die Standorte in Frankfurt sowie im südhessischen Babenhausen. In Wetzlar und Schwalbach sollten zudem weniger Mitarbeiter als zunächst geplant an andere Standorte wechseln, so dass mehr Stellen als ursprünglich geplant wegfallen. Ein Unternehmenssprecher von Continental und die IG Metall bestätigten die Einigung mit Blick auf den Sozialplan für den Standort Wetzlar. Man hat mit der Arbeitnehmervertretung ein Verhandlungsergebnis erzielt, das den Beschäftigten am Standort Wetzlar Sicherheit, Perspektiven und Unterstützung bietet, verspricht Conti. Dazu zählten ein Vorruhestandsmodell, ein umfangreiches Abfindungspaket und die Möglichkeit in eine Transfergesellschaft einzutreten, die die Beschäftigten beim Übergang in ein neues Beschäftigungsverhältnis unterstützen werde. Über die Vereinbarungen seien die Beschäftigten im Tagesverlauf informiert worden.

Es erwischt auch den Conti-Standort Karben

Geschlossen wird zum Ende dieses Jahres auch noch ein Elektronikwerk der Sparte Automotive in Karben (Wetteraukreis). Nach ursprünglich 900 Beschäftigten im Jahr 2020 hat das Werk derzeit noch rund 200 Beschäftigte, wie ein Sprecher erklärte. Der Rückzug aus der Produktion soll hier bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Tochtergesellschaft Continental Engineering Services mit derzeit über 4.200 Beschäftigten soll hingegen in Karben verbleiben. Die Produktion in Babenhausen will Continental aber zwei Jahre früher als geplant schließen Ê und zwar schon im vierten Quartal 2026, heißt es weiter. Dort werden Anzeige- und Bedientechnik gefertigt. Nach rund 3.500 Beschäftigten im Jahr 2019 werden an diesem Standort Ende 2026 nach Einschätzung des Unternehmens nur noch rund 700 Personen arbeiten. Die Automotive-Sparte von Continental hatte zuletzt noch rund 92.000 Mitarbeiter. Damit entfiel rund die Hälfte der rund 190.000 Beschäftigten des Konzerns in diesem Sektor.

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