„Heavy Duty“-Problemlöser Igus erhöht Laufleistung schmierfreier Lagerwerkstoffe

Quelle: Pressemitteilung von Igus 2 min Lesedauer

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Bei einer Belastung von über 80 Megapascal stoßen Gleitlager aus thermoplastischen Kunststoffen an ihre Grenzen, heißt es. Igus hat deshalb seine Igutex-Faserverbund-Gleitlagerserie erweitert.

Wenn schwere Lasten schmierfrei gelagert werden sollen, so verweist Igus auf den neuen, per Wickeltechnik gefertigten Faserverbund-Kunststoff Igutex TX3. Der Werkstoff halte selbst dann noch aus, wenn andere Thermoplaste versagten.(Bild:  Igus)
Wenn schwere Lasten schmierfrei gelagert werden sollen, so verweist Igus auf den neuen, per Wickeltechnik gefertigten Faserverbund-Kunststoff Igutex TX3. Der Werkstoff halte selbst dann noch aus, wenn andere Thermoplaste versagten.
(Bild: Igus)

Mit der Produktfamilie Igutex hat Igus Gleitlagerwerkstoffe aus hochfestem Faserverbund-Werkstoffen auf Kunststoffbasis entwickelt. Sie empfehlen sich dort, wo besonders hohe Lasten auftreten und spritzgegossene Gleitlager an ihre Belastungsgrenzen stoßen. Das können etwa Baumaschinen, Systeme der Agrarindustrie oder auch Anwendungen in Containerkranen oder im Offshore-Bereich sein. Bei den Igutex-Lagerwerkstoffen sorge für eine maximale Widerstandsfähigkeit äußerst zugfeste Fasern nebst einer besonderen Wickeltechnikstruktur. Ein robustes Glasfasergewebe bildet die Außenhülle, während eine tribologisch optimierte innere Gleitschicht die Reibung auf der Welle verringert, wie Igus erklärt. So aufgebaut, könnten deutlich höhere Belastungen ertragen. Die neuen Igutex-TX3-Faserverbund-Gleitlager sind jetzt als Standardprogramm in den Innendurchmessern von 20 bis 80 Millimetern ab Lager erhältlich. Sonderanfertigungen in zusätzlichen Durchmessern sind ebenfalls möglich.

„Familiensieger“ trotzt hoher dynamischer Belastung

Und mit dem neuen Lagerwerkstoff Igutex TX3 gebe es jetzt einen Neuling, der vor allem bei extremen dynamischen Belastungen längere Standzeiten biete. Das sind etwa an- und abschwellende Belastungen, die zum Beispiel in Hydraulikanbindungen von Baggerschaufeln auftreten, wie Igus präzisiert. Gleichzeitig ermöglicht Igutex TX3 auch den Einsatz relativ rauer oder weicher Wellenwerkstoffe, wie Cf53. Igutex TX3 sei wie sämtliche Iglidur-Gleitlager selbstschmierend und deshalb trockenlaufend. Festschmierstoffe, die direkt in die Gleitschicht des Faserverbundlagers eingearbeitet sind, erlauben günstige Reibwerte ohne extern zugeführtes Schmierfett. Anwender können so auf Öl und Schmierfett verzichten und auch Wartungskosten einsparen. Außerdem gelangen keine Schmierstoffe in die Umwelt.

Igutex TX3 wurde außerdem auf den Innen- und Außentestständen im 3.800 Quadratmeter großen Igus-Testlabor in Köln auf Herz und Nieren geprüft. Versuche zeigten, dass das Igutex-TX3-Gleitlager auf einer Cf53 hart verchromten Welle in der Schwenkanwendung bei 100 Megapascal die besten Werte aus der Igutex-Familie erzielte, wie der Hersteller betont.

Laut Datenblatt hat der neue Igutex-Werkstoff eine Dichte von 1,9 Gramm pro Kubikzentimeter und hält eine Flächenpressung bei Raumtemperatur von rund 180 Megapascal aus. Der ideale Einsatztemperaturbereich liegt zwischen - 60 und 130 Grad Celsius.

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