Geregelte Heizschläuche Im Heizschlauch steckt mehr drin als nur der Kleber
In sehr vielen industriellen Anwendungen in den Bereichen Heißleim-Klebetechnik, Beschichten und Compounding oder der Kunststoffextrusion sind elektrisch beheizte Schlauchleitungen schon seit Jahrzehnten im Einsatz – nicht selten helfen sie dabei, eine hochwertige Verklebung zu gewährleisten.
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Heizschläuche werden bereits seit Anfang der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts industriell genutzt. Hier wurden zunächst Natur- oder Synthetikkautschukschläuche beheizt. Später wurden ebenfalls Edelstahl-Wellschläuche mit einer Elektroheizung ausgestattet. Zu Beginn war der Einsatzbereich was sowohl die Temperatur, als auch den Betriebsdruck angeht, wegen der nicht sehr großen Auswahl an geeigneten Grundschläuchen sehr eingeschränkt, berichten die Experten von Hillesheim.
Erweiterte Möglichkeiten durch Flourkunststoffe
Durch die Entwicklung neuer Werkstoffe, hier ist vor allem PTFE oder FEP zu nennen und der Möglichkeit, diese Werkstoffe auch als Schlauchmaterial herstellen zu können, entwickelten sich neue Einsatzgebiete und die Möglichkeit, Heizschläuche zu fertigen, die neben einer hohen Temperaturbeständigkeit und einer hohen Druckbeständigkeit auch die positiven Werkstoffeigenschaften der Fluorkunststoffe ins Spiel brachten.
Flourkunststoff-Schläuche halten 250 ° C stand
Beim Großteil der Hillesheimer-Heizschläuche wird heute der Grundschlauch aus Fluorkunststoffen (PTFE, FEP und PFA ) gewählt, wie es heißt. Mit diesen Fluorkunststoffschläuchen, werden heute elektrisch beheizte Leitungen bis 250 °C Temperaturfähigkeit gefertigt. Der hierbei zulässige maximale Betriebsdruck ist sehr stark von der Nennweite abhängig und kann maximal 400 bar erreichen, so Hillesheim. Schläuche aus anderen Werkstoffen, wie zum Beispiel Edelstahl, Polyamid, Silikon oder Natur- und Synthetik-Kautschuk, würden aber ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.
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