TNS-Emnid-Umfrage Immer mehr Stress in deutschen Büros

Redakteur: Jürgen Schreier

Hoher Termindruck, unflexible Arbeitszeiten und unsichere Arbeitsverhältnisse sind laut einer repräsentativen TNS Emnid-Umfrage im Auftrag des Kaugummiherstellers Wrigley GmbH die meistgenannten Stressfaktoren in Deutschland.

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Für rund 60% der Deutschen hat die Belastung am Arbeitsplatz in den letzten Jahren zugenommen. 44% der Beschäftigten klagen täglich oder sogar mehrmals täglich über Stress.

Hauptursachen für die „Stressgesellschaft“

Hoher Termindruck ist Stressfaktor Nummer eins für die Bundesbürger und darin sind sich sogar die Geschlechter einig: 68% der Männer und 66% der Frauen geben hohen Termindruck als häufigste Ursache für Stress bei der Arbeit an. Auf Platz zwei bei den Stressursachen der deutschen Beschäftigten liegen unflexible und vor allem lange Arbeitszeiten, mit denen sich verstärkt die Altersgruppe bis 29 Jahre plagt. Unsichere Arbeitsverhältnisse verursachen bei jedem dritten Deutschen Stress.

Strategie für den Stressabbau

Mehr als die Hälfte (57%) der Befragten bekämpfen den Stress auf gesunde Art und Weise und schwitzen ihn beim Sporttreiben fleißig weg. Auch autogenes Training, spezielle Atemübungen oder Meditation werden gerne zur Stressbewältigung eingesetzt. Nicht ganz so gesund, aber doch häufig angewendet, sind die Alternativen „Stress-Essen“ (37%) oder Rauchen (26%).

Als Kaugummiproduzent empfiehlt Wrigley natürlich noch eine andere Stressabbaustrategie. Schnelle Abhilfe bei Stress im Job könne auch ein Kaugummi leisten, so das Unternehmen und untermauert die Empfehlung gar mit Erkenntnissen aus der Gehirnforschung. „Es hat sich gezeigt, dass Kaugummikauen beim Stressabbau unterstützend wirken kann. Das Kauen steigert – vermutlich durch die Mundbewegungen – die Durchblutung des Gehirns und wird von vielen Menschen als entspannend empfunden“, weiß Professor Korte, Hirnforscher der Universität Braunschweig.

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