FCT Ingenieurkeramik In technischer Keramik steckt Innovationspotenzial

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Rauenstein (jk) – Mehr Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit trotz minimierten Bauraums. Diesen Konflikt in der Konstruktion, an dem konventionelle Werkstoffe immer wieder scheitern, löst der Werkstoff- und Bearbeitungsspezialist FCT mit technischer Keramik.

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So haben Siliziumnitrid- und -carbidkeramik eine hohe Festigkeit und Bruchzähigkeit, bieten hohen Verschleiß- und Korrosionsschutz und halten häufigen Temperaturwechseln stand. Dieses Leistungsspektrum der beiden Werkstoffe versetzt laut FCT Ingenieurkeramik den Maschinen- und Anlagenhersteller in die Lage, Prozesse zu optimieren: in der Gießereitechnik, Metallumformung und Verfahrenstechnik.

Die Lösung dabei liegt in der Erzeugung hochsteifer, aber leichter Strukturen mit sehr niedrigem Wärmeausdehnungskoeffizient. Diese Eigenschaftskombination war zum Beispiel entscheidend für die Fertigung eines Kameragehäuses, bei der technische Keramik wesentliche Funktionen inne hat.

Technische Keramik auf den ersten Blick oft zu teuer

Oftmals erschwert jedoch der höhere Werkstoffpreis die Akzeptanz in der Konstruktion. So sei immer wieder Überzeugungsarbeit zu leisten, berichtet FCT-Geschäftsführer Dr. Karl Berroth. Dabei führten die vorteilhaften Eigenschaften erst zu dem gewünschten Ergebnis und somit zu einer Wirtschaftlichkeit, der den Werkstoffpreis mehr als kompensiere.

Das gelte nicht nur für Großserien, sondern auch für Kleinserien und Prototypen, wie Berroth an weiteren Anwendungsbeispielen deutlich macht: zum Beispiel einem Streckwalzwerkzeug mit keramischem Walzring und einer Zahnradpumpe, die komplett aus technischer Keramik gefertigt wurde.

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