J. Schmalz GmbH

Individuell konzipierte Sauggreifer lassen Luft für neue Anwendungen

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Für empfindliche Rohwafer und Zellen aus der Elektronik-, Solar- und Photovoltaikindustrie bietet Schmalz feinfühlige Sauggreifer aus der Baureihe SWGM (Bild 2). Sie können solche Teile sehr schnell, reproduzierbar präzise und schonend handhaben. Damit ist auch in hochautomatisierten Abläufen ein sicherer Prozess gewährleistet.

Sauggreifer mit integrierter Vakuumversorgung

Die SWGM-Greifer haben eine integrierte Vakuumversorgung, die stets für einen hohen Volumenstrom bei vergleichsweise niedrigem Vakuumniveau sorgt. Mit den aus PEEK (Polyetheretherketon) bestehenden Kontaktflächen wird eine Kontamination der Rohwafer-Oberflächen weitgehend verhindert und blinde Flecken vermieden.

Für verzunderte Stahlbleche hat Schmalz die Baureihe der Sauggreifer SAB entwickelt. Sie basiert auf einem NBR- oder HT2-Balgsauggreifer mit 1,5 Falten. Erhältlich sind die SAB von 22 bis 125 mm Durchmesser. Diese Greifer sind besonders bei horizontal wirkenden Kräften und Querbeschleunigungen stabil. Durch die Konstruktion mit 1,5 Falten, Spezialnut und zusätzlicher innerer Abstützung ist eine hohe Eigensteifigkeit gegeben.

Dabei sind die Dichtlippen so ausgelegt, dass sich die Greifer optimal an die Werkstück-Oberfläche anpassen können. So werden hohe Geschwindigkeiten und schnelle Handling-Zyklen, etwa bei der Beschickung von Pressen, erreicht.

Dicht gepackte Saugöffnungen halten auch Textilien

Werkstücke mit dichten Oberflächen vakuumgestützt zu handhaben, stellt für Greifer eine vergleichsweise einfache Aufgabe dar. Jedoch poröse oder durchlässige Oberflächen, wie sie bei Textilien aus CFK oder bei Composites wie Kevlar und Geweben auftreten, sind dagegen eine echte Herausforderung.

Dafür hat Schmalz die Spezialgreifer-Baureihe SCG im Programm (Bild 3). Diese sind als Komplettsysteme ebenfalls mit integrierter Vakuumerzeugung aufgebaut. Sie kombinieren mit der Vakuumerzeugung eng aneinander positionierte Saugöffnungen und einen sofort verfügbaren hohen Volumenstrom. So lassen sich nicht nur Composite-Textilien, sondern auch biegeschlaffe, forminstabile Bauteile, extrem dünne und empfindliche Folien oder auch dünne (Folien-)Leiterplatten prozesssicher handhaben.

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