Energieübertragung Induktive Übertragungssysteme sorgen für Leistungsschub bei Förderanlagen
Viele Betreiber von Förderanlagen setzen heute auf dezentrale Antriebsarchitekturen. Damit sich Sanierungs- und Nachrüstungslösungen langfristig auszahlen, sind ganzheitliche Ansätze zur Effizienzsteigerung gefragt. Induktive Übertragungssysteme ermöglichen es, Einzelkomponenten flexibel zu positionieren, um betriebskostenoptimierte Lösungen zu realisieren.
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Gerade heute wird verstärkt auf effiziente Prozesse geachtet. Verbesserte Elektromotoren, vor allem aber Modernisierungen und Effizienzsteigerungen in bestehenden und neuen Systemen ermöglichen der Industrie ein mitunter beträchtliches Sparpotenzial bei der Energieversorgung.
Damit sich aufwändige Sanierungs- und Nachrüstungslösungen lohnen, muss die gesamte Antriebsarchitektur eines Fördersystems analysiert werden. Sämtliche kostenrelevanten Aspekte einer Förderanlage stehen dabei auf dem Prüfstand: laufende Instandhaltungsmaßnahmen, Auslegungen neuer Antriebe, Reparaturbedarf und auch der Verschleiß von einzelnen Systemkomponenten. Maßstäbe in der Automatisierungstechnik setzt seit über zehn Jahren das Stromübertragungssystem IPT (Inductiv Power Transfer). Anwendungen der berührungslosen Energie- und Datenübertragung kommen mittlerweile weltweit zum Einsatz.
Induktive Übertragung hat sich bewährt
Wenn fördertechnische Anlagen umgebaut, erweitert oder neu konzipiert werden, stellt sich stets die Frage nach der Effizienz und dem Verbesserungspotenzial. Die wichtigen elektrischen Parameter müssen dann über einen aussagekräftigen Zeitraum gemessen und dokumentiert oder zumindest möglichst präzise abgeschätzt werden. Eine Messung verschiedener Fahrzeuge über komplette Zyklen erlaubt eine Analyse und Einschätzung der sogenannten „Gleichzeitigkeitsfaktoren” und Leistungsprofile der wichtigen Verbraucher und damit der tatsächlich benötigten Gesamtanschlussleistung.
Mit IPT hat Conductix-Wampfler ein induktives Übertragungssystem entwickelt, das sich in Bodentransportsystemen, Elektrohängebahnen und Schubplattenanlagen bewährt hat (Bild 1). Es ist eine echte Alternative zu konventionellen Leitungslösungen und Schleifleitungen. Unternehmen wie Audi, Daimler, Ferrari, Airbus, BMW, Eurocopter, Kia oder auch General Motors (Bild 2) setzen bei der Energieversorgung seit Jahren auf das Potenzial von IPT. Die Technik eröffnet für viele Anlagen die notwendige Flexibilität. Immer komplexere und schnellere Produktionsabläufe erfordern unabhängig arbeitende Lösungen in der Automatisierungstechnik.
Aufgrund der deutlich gestiegenen Anforderungen an Förderanlagen genügen manche konventionellen Systeme nicht mehr. Für ihre Entwicklungsarbeit auf dem Gebiet der induktiven Übertragung wurden die Entwickler von Conductix-Wampfler jetzt sogar durch Frost & Sullivan mit dem European Technology Implementation Award 2008 ausgezeichnet.
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