Suchen

IKFF der Universität Stuttgart

Induktive Werkzeugtemperierung optimiert einsetzen

Seite: 4/4

Firmen zum Thema

Auf die Kontur fokussiert bleiben

Mithilfe von Temperatursensoren jeweils in der Mitte und im Randbereich der beiden Konzepte soll der unterschiedliche Temperaturverlauf noch einmal deutlich gemacht werden. Die Sensoren in der Mitte werden nahezu gleich warm. Im Randbereich ist die unterschiedliche Erwärmung markant, da bei der unbeschichteten Platte die Temperatur nur wenig geringer ist als in der Mitte. Bei der beschichteten Platte hingegen liegt die Temperatur nur wenig über der Umgebungstemperatur (Bild 5).

Bild 5: Vergleich der Erwärmung zweier Temperatursensoren im mittleren sowie seitlichen Werkzeugbereich bei beschichteter und unbeschichteter Werkzeugplatte.
Bild 5: Vergleich der Erwärmung zweier Temperatursensoren im mittleren sowie seitlichen Werkzeugbereich bei beschichteter und unbeschichteter Werkzeugplatte.
(Bild: IKFF der Universität Stuttgart. )

Für eine effiziente variotherme Temperierung von Spritzgießwerkzeugen ist es auch bei schnellen und gezielten Verfahren wie der elektromagnetischen Induktion wichtig, unnötige Bereiche von der Erwärmung auszunehmen. Durch eine dem Bauteil angepasste Temperaturführung mittels isolierender Spalte um den zu erwärmenden Bereich sowie einer Führung der Wirbelströme in die gewünschten Bereiche mit Hilfe gut leitfähiger Oberflächenbeschichtungen lässt sich die eingebrachte Energie und damit auch die anschließend notwendige Kühlzeit stark reduzieren.

Quellen:

[1] DE102016102415A1: Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von Werkstücken aus Kunststoff (2017), Maucher, A., Retzbach, A., Schinköthe, W.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 45523426)