Event Das war der Industrial Benchmark Summit 2025

Von Melanie Krauß 2 min Lesedauer

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Best Practices aus dem Mittelstand für den Mittelstand – der Industrial Benchmark Summit lieferte konkrete Lösungsansätze für die aktuell drängendsten Herausforderungen in der Industrie.

Beim Industrial Benchmark Summit drehte sich alles um das Thema Herausforderungen in der Industrie. (Bild:  Stefan Bausewein)
Beim Industrial Benchmark Summit drehte sich alles um das Thema Herausforderungen in der Industrie.
(Bild: Stefan Bausewein)

Am 15. Oktober 2025 fand im Vogel Convention Center in Würzburg der erste Industrial Benchmark Summit statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die drängendsten Herausforderungen der Industrie: von Auftragsrückgängen bis zu steigenden Lohnkosten und Herausforderungen durch US-Zölle. Unterstützt wurde das Event von renommierten Sponsoren und Partnern wie Contact Software, Schunk, EIT Manufacturing, Koenig & Bauer sowie der Hochschule München.

Der Summit lieferte anhand konkreter Best Practices wertvolle Einblicke, wie mittelständische Unternehmen diesen Schwierigkeiten erfolgreich begegnen können. „Best Practices aus dem Mittelstand für den Mittelstand“ – so lautete das Motto des Summits, das durch eine Vielzahl praxisnaher Vorträge und Präsentationen untermauert wurde.

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Dr. Jürgen Simon von Berylls by Alixpartners eröffnete mit einer Keynote und der Frage: Was bedeutet die Transformation in der Automobilindustrie für die Zulieferer? Simon warnte zwar: „Da wird noch einiges kommen, leider.“ Gleichzeitig ist er jedoch auch zuversichtlich: „Es wird auch die nächsten 50 Jahre Automobilindustrie in Deutschland geben.“

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Start-up-Session, bei der sechs aufstrebende Start-ups ihre Lösungen in kurzen Pitches vorstellten und anschließend Fragen aus dem Publikum beantworteten. Diese Session bot den Teilnehmern eine spannende Gelegenheit, frischen Wind und neue Ideen aus der Gründerwelt kennenzulernen.

Besonderes Interesse weckte auch der Vortrag über die rechtliche Optimierung von Lohnkosten durch Dr. Alexander Bourzutschky und Alexander von Chrzanowski von Rödl & Partner. Themen wie flexible Personalkapazitäten, Wachstumsfelder in der Defensebranche, und Strategien zur Auftragskompensation boten den Teilnehmern wertvolle Impulse.

Ein würdiges Finale lieferte schließlich Florian Weil, Geschäftsführer bei Weil Technology. Er zeigte, wie man sich als Mittelständler aus der Abhängigkeit von der Automobilindustrie befreien kann, indem man sich auf seine Kernkompetenzen besinnt und neue Geschäfte aufbaut. Ein absolutes Paradebeispiel für das Motto der Veranstaltung: Best Practices aus dem Mittelstand für den Mittelstand.

Networking, das inspiriert

Neben den Vorträgen und Diskussionen war das Networking ein zentrales Element des Summits. Eine Networkingveranstaltung am Vorabend und mehrere Gelegenheiten während des Events boten den Teilnehmern die Möglichkeit, sich mit Kollegen und Experten auszutauschen. Besonders die gemeinsame Ausstellung und das Mittagessen nutzten die Entscheider gerne zum Knüpfen neuer Kontakte.

Die Premiere des Summits verspricht eine Fortsetzung: Am 28. und 29. Oktober 2026 wird die Veranstaltung erneut im Vogel Convention Center in Würzburg stattfinden. Der Erfolg und das positive Feedback der Teilnehmer ermutigen zur Vorfreude auf die kommende Ausgabe.

Benedikt Hofmann, Chefredakteur der MM-Maschinenmarkt-Gruppe, führte souverän durch das Event, das sicherlich einen festen Platz im Kalender der mittelständischen Industrie einnehmen wird. Bereits jetzt sind sogenannte Blindtickets zum ermäßigten Preis erhältlich. Denn eines ist sicher: Auch im nächsten Jahr dürfen sich die Teilnehmer wieder auf ein Programm voller Highlights freuen.

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