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Metav 2016

Industrie 4.0 beflügelt das Qualitätsmanagement

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Quality Area: Inspirationen aus der Messtechnik

Es muss unter Industrie 4.0 also zusammen wachsen, was in der Welt der Konsumenten heute schon zusammen gehört: Welche Rolle spielt da die Quality Area auf der Metav 2016?

Robert Schmitt: Die Quality Area wird diese Entwicklung sicherlich erlebbar machen. Unbestritten steht auf der Metav weiterhin die Werkzeugmaschine im Mittelpunkt. Aber offensichtlich kommt die Innovation für I 4.0 auch aus der Messtechnik. Ich rate daher jedem Besucher, sich ein paar Stunden Zeit zu nehmen, um sich von der Sensor- und Messtechnik-Branche inspirieren zu lassen. Ich sehe es auch als Chance an, die funktional-organisatorischen Mauern zwischen den produzierenden und messenden Bereichen abzubauen. Produktivität ist eben mehr als kurze Zerspanzeit.

Und welche Unterstützung bietet Industrie 4.0?

Robert Schmitt: Wer glaubt, dass Industrie 4.0 nun alle unsere Probleme löst und ihn von der Aufgabe entbindet, für die Produktion von morgen zu forschen, irrt. Es irrt auch, wer glaubt, dass sich Mitarbeiter ohne entsprechende Qualifikation einfach in die Fabrikwelt von morgen integrieren lassen. Aber die Quelle valider Daten ist die Messtechnik, sie bietet treibende Faktoren, um in Deutschland dank einer neuartigen Automatisierung wieder Dinge produzieren zu können, die sich angeblich hier nicht kostengünstig herstellen lassen. Das haben mittlerweile auch einige große internationale Konzerne entdeckt, die Deutschland zunehmend als Standort zum Forschen und Produzieren schätzen. Gerade vor kurzem hatten wir wieder Besuch von einem großen US-Konzern, dessen Vertreter uns sagten: „Hier kann man gut arbeiten, denn hier gibt es die hochqualifizierten und leistungsfähigen Netzwerke der kurzen Wege“.

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