Noax

Industrie-PC für den Einsatz in staubiger Umgebung

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Die Industrie-PC von Noax sind komplett geschlossen gemäß Schutzart IP65. Das bedeutet, dass die elektronischen Bauteile vollkommen gegen das Eindringen von Staub, ganz gleich welcher Korngröße, und vor zeitweiligem Untertauchen geschützt sind. Außerdem bleiben die IPC aus Ebersberg auch bei höheren Temperaturen noch betriebsbereit, denn diese sind mit einer Mirco Controller Unit (MCU) und einer Überwachungssoftware ausgestattet. Die MCU überwacht wichtige Systemfunktionen und erhöht damit die Laufsicherheit der Industrie-PC. Unter anderem werden die Spannung oder die Grenztemperatur beobachtet. Steigt zum Beispiel die Temperatur im Betrieb zu stark an, sorgt die MCU dafür, dass in die Betriebsart mit geringster Wärmeentwicklung geschaltet und der Anwender oder IT-Administrator über Fernwartung von diesem Status informiert wird.

Auf der sicheren Seite

Sobald die Temperatur wieder in den zulässigen Bereich sinkt, schaltet das Gerät automatisch zurück auf Normalbetrieb. Gerade bei den Temperaturen, die in der Gusshalle herrschen, kommt dieses Feature der Noax-IPC besonders zum Tragen.

„Unsere Kunden sind im Maschinenbau, in der Windkraft, beim Sondermaschinenbau, im Fahrzeugbau oder im Schiffsbau zu finden. Das sind alles Branchen, in denen sehr hohe Anforderungen an die Qualität der hergestellten Produkte – und damit auch an unsere Produkte gestellt werden“, erklärt der EDV-Fachmann Gärtner. „Darum muss alles minutiös dokumentiert werden.“ Jedes Teil hat eine so genannte „Stücknummer“, mit der es sich eindeutig identifizieren lässt. Jeder Verarbeitungsschritt wird mithilfe der IPC festgehalten. „Auf diese Weise können wir den Kunden gegenüber nachweisen, dass das Bauteil seinen Vorgaben und allen Normen entsprechend produziert wurde.“

Auf den Rechnern bei Dossmann sind die BDE-Programme von RGU Expert installiert, die RGU in enger Zusammenarbeit mit Dossmann entwickelt hat. Nach jedem Arbeitsschritt führen die Dossmann-Mitarbeiter eine Rückmeldung durch, was den Informationsfluss im Betrieb entscheidend verbessert. Jeder weiß, welche Aufgaben bereits erledigt sind und welche Aufgaben noch anstehen. Dazu gehört unter anderem das vollständige Entfernen des Sandes von den Gussformen, das Abschleifen von Nähten, Graten und anderen überstehenden Unsauberkeiten oder das Grundieren für den Korrosionsschutz. Jeder einzelne Arbeitsgang muss dokumentiert werden. Früher wurden diese Daten mit der Hand auf Laufkarten festgehalten und erst bei Schichtende oder gar am Ende der Woche in elektronische Systeme übertragen. Oft sind viele Laufkarten und damit Informationen verloren gegangen.

Ausschuss wird reduziert

Mittlerweile befindet sich der gesamte Fertigungsplan auf den Noax-Rechnern und jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit, sich sämtliche Arbeitsschritte anzuschauen und zu überprüfen, ob sie ordnungsgemäß durchgeführt und erfasst wurden. Allein dadurch hat sich die Produktqualität entscheidend verbessert. Und noch etwas zählt: Durch die Industrie-PC werden den Mitarbeitern wichtige Informationen direkt am Arbeitsplatz zugänglich gemacht, sodass sie Probleme früher erkennen und zeitnah regieren können. Diese Vorgehensweise hat die Ausschussquote verringert, die Qualität verbessert und die Kosten gesenkt. Aufgrund der durchweg guten Erfahrungen mit den Noax-IPC wurde Ende 2014 der Beamer, der sich in der Formenvorbereitung der Konstruktionsabteilung befand, durch einen robusten 21-Zoll Industrie-PC von Noax ersetzt, weil der Beamer aufgrund der Feuchtigkeit und der Stäube in der Halle immer wieder ausfiel. Den IPC mit dem großen Display benützen die Mitarbeiter wie zuvor den Beamer als Anzeigemedium für vorgegebene Arbeitsschritte.

Ohne die nun eingesetzten, robusten IPC wären eine sichere Prozessdokumentation und die anderen Verbesserungen sowie die damit verbundenen Kosteneinsparungen nicht möglich. Das betont auch der IT-Fachmann Gärtner: „Die elektronische Unterstützung der Prozesse bringt nur dann Vorteile, wenn die Geräte auch wirklich funktionieren. Wir hatten einmal eine selbstgestrickte Billigvariante ausprobiert. Die ist allerdings mindestens einmal pro Woche ausgefallen. Seit wir die Noax-IPC einsetzen, haben wir mit der Hardware keine Probleme mehr.“ MM

* Michael Naumann ist freier Fachjournalist in München. Weitere Informationen: Noax Technologies AG in 85560 Ebersberg

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