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Damit stellt sich unmittelbar die Frage, wie die .NET-Umgebung und damit beispielsweise die Sprache C# ebenfalls eine Basis für industrielle Anwendungen sein kann. Grundsätzlich wird auch eine Anbindung für C# bereitgestellt, sodass sämtliche Ressourcen der industriellen Applikation auch dort verwaltet werden können. Die zeitkritischen und hardwarenahen Teile lassen sich zum Beispiel in C++ programmieren und in eine DLL auslagern, die dann vom Echtzeitsystem direkt auf die Kernel-Ebene geladen wird.
Prioritäten der Tasks lassen sich dynamisch anpassen
Im Ergebnis ist nach Aussage von Kithara auch unter Windows ein Echtzeit-Multitasking realisierbar, wie man dies von einem reinen RTOS erwartet. Es stehen insgesamt 255 Prioritätsstufen zur Verfügung.
Die für industrielle Anwendungen unbedingt erforderliche Vorhersagbarkeit der Abläufe wird durch eine Prioritätsvererbung zur Vermeidung der Prioritätsinversion erreicht. Die Prioritäten der Tasks lassen sich auch dynamisch anpassen.
Es stehen Semaphore und Events zur Synchronisation der Tasks bereit. Die Software geht damit laut Kithara weit über die Möglichkeiten der Windows-Betriebssysteme hinaus, die aufgrund der mangelnden Echtzeitfähigkeit zur Lösung industrieller Anforderungen oftmals nicht geeignet sind.
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