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Roboter als „Kreativ-Aktor“
Der Unterschied zwischen Forschungs- und Industrieeinsatz von Roboterarmen ist nur scheinbar groß. Beide Einsatzbereiche verlangen nach kreativen Lösungen, um das Optimum für den jeweiligen Einsatzzweck zu erreichen. Natürlich setzt die Fertigung eher auf bewährte konventionelle Lösungen bei Werkzeug oder Bewegungsabläufen: Aber reicht das nicht aus, um den Prozess zu optimieren, sind auch und gerade hier die eingetretenen Pfade zu verlassen.
Die Aktoren und vor allem auch die Steuerungen aus dem Programm des Roboterspezialisten berücksichtigen diese Anforderungen, indem sie schon im Grundkonzept auf vielfältigen Einsatz ausgelegt sind. So können dynamische Bewegungen mit lastabhängiger Beschleunigungsoptimierung umgesetzt werden. Dass dabei die Präzision nicht zu kurz kommt, beweist die Wiederholgenauigkeit von ±0,05 mm.
Industrieroboter bieten große Bandbreite an Bewegungsabläufen
Eine achsabhängige Momentenüberwachung, eine sensorlose Crash-Erkennung und Schutzart IP65 ergänzen das Eigenschaftsprofil. Der individuellen Anpassung kommt die einfache Programmiermöglichkeit der Steuerung ebenso entgegen wie die große Zahl an Achsen, die die Steuerung beherrscht. So können zusätzlich zu den Armgelenken im aufgesetzten Werkzeug noch weitere Achsen für optimierte Bewegungsabläufe mitversorgt und angesteuert werden. Das senkt Entwicklungszeit und Steuerungsaufwand enorm.
Moderne Industrieroboter sind keinesfalls auf bestimmte Anwendungen festgelegt, im Gegenteil. Sie bieten eine große Bandbreite an Bewegungsabläufen, die sie für viele auch exotische Einsätze prädestinieren. Gerade bei Anwendungen wie der Forschung oder unkonventionellen Lösungen in der Fertigung, wo bei Beginn der Entwicklung das Endergebnis noch nicht abzusehen ist, sind sie als Kreativ-Aktor, der die Gedanken der Entwickler umsetzen kann, unverzichtbar.
Günstiges Massenprodukt statt teuerer Eigenentwicklung
Als bewährtes Massenprodukt kommen gegenüber Eigenentwicklungen noch ein günstiger Preis und schnelle Ersatzteilversorgung hinzu. Die eierlegende Wollmilchsau ist der Roboter-Arm damit nicht; er könnte aber mit geeignetem Werkzeug ausgestattet dieses Traumtier der Landwirtschaft sicher scheren und melken.
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