Sensoren und Kameras Augen und Ohren für Maschinen

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Sensoren und Kameras sind sozusagen Augen und Ohren der Maschine - mit ihnen lassen sich Werte und Informationen erheben, auf deren Basis die Steuerung entscheidet. Neuheiten kommen von Balluff, Ipf Electronic und Jumo.

Die neue Balluff 5 GigE Kamerafamilie GV nutzt Pregius-S Monochrom- und Farbsensoren von Sony in Auflösungen von 3,2 bis 24,6 Megapixel.(Bild:  Balluff)
Die neue Balluff 5 GigE Kamerafamilie GV nutzt Pregius-S Monochrom- und Farbsensoren von Sony in Auflösungen von 3,2 bis 24,6 Megapixel.
(Bild: Balluff)

Balluff präsentiert 5 GigE Kamerafamilie GV

Die 5 GigE Kamerafamilie BVS CA-GV von Balluff zeichnet sich durch eine kompakte Bauform mit einer Frontfläche von 29 Millimeter × 29 Millimeter und einer Leistungsaufnahme von weniger als 4,8 Watt aus. Diese Eigenschaften erleichtern die Integration in bestehende Systeme ohne zusätzliche Kühlkörper.

Mit dem Serienstart sind Pregius-S Monochrom- und Farbsensoren von Sony in Auflösungen von 3,2 bis 24,6 Megapixel verfügbar. Diese Sensortechnologie bietet eine hohe Quanteneffizienz und ermöglicht eine verbesserte Empfindlichkeit bei gleichbleibender Pixelgröße. Zudem werden spezielle UV- und SWIR-Sensoren von Sony in die Kamerafamilie integriert, sodass Balluff über 20 unterschiedliche Sensoren anbieten kann.

Im Herbst 2025 wurde die Kamerafamilie um gekühlte SWIR-Sensoren erweitert, die dank eines neuen Kühlkonzepts ohne zusätzlichen Lüfter betrieben werden können. Für diese Sensoren sowie den großformatigen 16,4-Megapixel-Sensor IMX901 (8008 × 2040 Pixel, 1,4 Zoll) wird ein 40 Millimeter × 40 Millimeter großes Gehäuse verwendet, da die Sensoren nicht in das 29 Millimeter × 29 Millimeter große Gehäuse passen. Die Kameras mit dem IMX901 Sensor werden mit dem kompakten TFL-Mount Anschluss ausgestat-tet, der die Vorteile eines C-Mount Anschlusses bietet und gleichzeitig die Verwendung größerer Objektive bis zu zwei Zoll Bilddiagonale ermöglicht.

Die 5 GigE-Schnittstelle ist GenICam-konform und kann softwareseitig auf 2,5 GigE gedrosselt werden. Dies ermöglicht es , auf die neue Kameratechnologie umzusteigen, ohne sofort die Rechner- und Netzwerkkarten-Infrastruktur anzupassen.

Die BVS CA GV-Kamerafamilie bietet verschiedene Konfigurationen für digitale Ein- und Ausgänge.(Bild:  Balluff)
Die BVS CA GV-Kamerafamilie bietet verschiedene Konfigurationen für digitale Ein- und Ausgänge.
(Bild: Balluff)

Um den Übergang von älteren Kameramodellen zur neuen BVS CA GV-Familie zu erleichtern, bietet Balluff optional eine Montageplatte an, die eine einfache Integration in bestehende Systeme ermöglicht. Die optische Achse zwischen der BVS CA GX- und der BVS CA GV-Kamerafamilie bleibt hierbei gleich. Zusätzlich gibt es einen Montagering, der eine frontale Montage der Kamera erlaubt.

Die BVS CA GV-Kamerafamilie bietet verschiedene Konfigurationen für digitale Ein- und Ausgänge. Neben einem klassischen Ausgang und einem Eingang, der softwareseitig auf 5 oder 24 VDC (TTL oder SPS-Signal) umschaltbar ist, sind zwei GPIOs (General Purpose Input Output) und eine RS232-Schnittstelle vorhanden. Die GPIOs können flexibel als Ein- und Ausgang konfiguriert werden, was den Anschluss von Encodern ermöglicht. Die RS232-Schnittstelle wird für die Parametrierung von Flüssiglinsen oder Blitzcontrollern genutzt. Zudem kann die Kamerafamilie über PoE (Power over Ethernet) mit Strom versorgt werden.

Kundenspezifische Wünsche wie spezielle Filter, erweiterte Temperaturbereiche, eingefrorene Firmwarestände, Produktion unter speziellen Reinraumbedingungen und hochgenaue Ausrichtung der Sensoren können erfüllt werden.

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