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Datenlesen- und -archivieren werden immer wichtiger
Für Werkzeug- und Maschinenhersteller ist Industrie 4.0 sicherlich eine besondere Herausforderung, denn im Werkzeug und der Verarbeitungsmaschine laufen die Prozessdaten zusammen. Für das „Funktionieren“ von Industrie 4.0 sind laut VDMA Normen und Standards von grundlegender Bedeutung und definieren die Mechanismen der Zusammenarbeit sowie den Informationsaustausch. Einige Maschinen- und Anlagenbauer haben wichtige Schritte in Richtung Industrie 4.0 schon in Angriff genommen, bevor es den Begriff überhaupt gab: „Embedded Systems“ werden zunehmend in Maschinen, Anlagen und Komponenten integriert und liefern bereits Möglichkeiten zur Anbindung und Vernetzung. Steigende Sensorzahlen erfassen in Echtzeit Produkteigenschaften und Umgebungsbedingungen. Auch sich selbst steuernde Regelkreise und eine dezentrale Auftragssteuerung im eigenen Unternehmen sind heute nichts Ungewöhnliches mehr.
Die qualitätsführenden Spritzgießmaschinenhersteller Arburg, Engel, Krauss-Maffei und Desma bieten außer hohem Automatisierungsgrad auch umfangreiche Datenlesemöglichkeiten an, bei denen der Verarbeiter natürlich selbst entscheiden können muss, welche Daten er preisgeben will. Besonders Arburg positioniert sich zur Industrie 4.0 mit seinen Spritzgießmaschinen, dem neuartigen 3D-Drucker „Freeformer“ und einem eigenen Leitrechnersystem. Dabei wird deutlich, wie wichtig die Vernetzung aller fertigungsrelevanten Komponenten und Produktionsdaten sowie eine durchgängige Rückverfolgbarkeit ist.
Weil nicht jedes thermoplastische Polymer aus flüssigen Monomeren besteht, welche vom Verarbeiter mit ein wenig Übung selber in den fertigen Kunststoff verwandelt werden können, macht diese als Direktverarbeitung bezeichnete Methode nur da Sinn, wo mit dem Monomer entweder Kosten eingespart werden oder sich technische Vorteile ergeben, welche die Thermoplastschmelze nicht bieten kann.
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