Bewegung! Innovative Antriebe von Schaeffler auf der AMB

Quelle: Schaeffler 2 min Lesedauer

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Unter dem Motto „Innovation across every axis“ wird Schaeffler in Halle 2 Neues für Werkzeugmaschinen präsentieren. Auch gebe es passende Antworten auf viele Fragen, welche die Maschinenbauer hätten.

Schaeffler legt den AMB-Fokus auf neue Lagersysteme für Werkzeugmaschinen. Ein Beispiel aus der Praxis betrifft etwa den Einsatz eines YRTC-Axial-Radial-Rollenlagers, das einen neuen Rundtaktautomaten von Strama-MPS zur Präzision verhilft.(Bild:  Strama-MPS)
Schaeffler legt den AMB-Fokus auf neue Lagersysteme für Werkzeugmaschinen. Ein Beispiel aus der Praxis betrifft etwa den Einsatz eines YRTC-Axial-Radial-Rollenlagers, das einen neuen Rundtaktautomaten von Strama-MPS zur Präzision verhilft.
(Bild: Strama-MPS)

Weit über die Hälfte aller Bearbeitungszentren werden mit Automationssystemen geordert, wie der AMB-Aussteller Schaeffler registriert. In der Regel kommen in den dort eingesetzten linearen und rotativen Achsen Wälzlagerungen zum Einsatz, wie sie auch im Bearbeitungsraum zu finden sind, wie es weiter heißt. Die Anforderungen dieser Handlingsysteme an die Lagerungen bezüglich Drehzahlen, Lasten und Genauigkeiten seien in der Regel aber nicht so hoch wie im Bearbeitungsraum. Das bietet Chancen für Optimierungen. Und auf Basis der Rundachs-Baureihen YRTC, YRTS, ZKLDF, OZU und XSU zeigt Schaeffler deshalb eine neue Rundachslager-Baureihe, die speziell für die Automatisierung rund um die Werkzeugmaschine entwickelt wurden. Mit ihnen soll das Spannungsfeld zwischen Funktion und Kosten entschärft werden können. Den Start dieser Produktoffensive markieren die neuen Rundachslager-Baureihen YRTA und YRTAG. Sie verfügen im Vergleich zur Baureihe YRTC über die gleichen Außenmaße. Sowohl die Rundlaufgenauigkeit als auch die Drehzahlhöhe sind im Vergleich zu den YRTC-Lagern leicht reduziert. Rundachslager der Baureihe YRTAG kombinieren als Neuheit außerdem das Wälzlager mit dem Stirnrad des anwenderseitigen Getriebes. Diese Funktionsintegration spare das aufwändige Ausrichten des Zahnrads und reduziere den Bauraum und damit die Kosten signifikant, wie Schaeffler erklärt.

Reduzierte Taktzeiten mit Zerspanungskraftreserve

Und nicht nur eine Programmerweiterung, sondern auch eine Innovation stellen die Linearmotoren der Baureihe L7 dar, wie Schaeffler im Rahmen des AMB-Auftritts weiter ausführt. Diese Linearmotoren wurden für hochpräzise Werkzeugmaschinen mit großen Spitzenkräften bis zu 24.313 Newton entwickelt. Während am Markt jeweils spitzenkraft- und verlustleistungsoptimierte Motoren angeboten würden, vereinten die L7-Linearmotoren beide Stärken in sich. Sie haben deshalb ein gutes Beschleunigungsvermögen und bleiben aber deutlich kühler als andere Antriebe. So ließen sich Taktzeiten reduzieren. Und die hohe Kraftreserve sorgt laut Hersteller für eine hohe Formtreue des Werkstücks, das mit einer so ausgerüsteten Maschinen gefertigt wird.

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Schaeffler-Lager macht Rundtaktanlage präzise

Strama-MPS aus Straubing etwa, einer der 10 größten Sondermaschinenbauer in Deutschland, wie Schaeffler anmerkt, hat mit der „RT e-cam“-Baureihe eine neue Generation an Rundtaktautomaten entwickelt. Sie punkten mit minimaler Stellfläche bei sehr guter Zugänglichkeit zur gesamten Technik sowie zu den Zerspanungswerkzeugen. Innerhalb einer Zykluszeit von unter 0,25 Sekunden transportiert der Torquemotor RIB von Schaeffler den Rundtisch, der gut 1,5 Meter Durchmesser hat, die bis zu 18 Spannvorrichtungen eine Station weiter. Dazu wurden die Spulenwicklungen des RIB-Torquemotors genau auf diese Anwendung angepasst und mit dem Entwickler-Team von Strama-MPS das Kühlsystem ausgelegt. Der hochdynamische Rundtakttisch arbeitet mit einem YRTC-Lager und erreicht aufgrund der sehr steifen Gesamtkonstruktion eine Positioniergenauigkeit von ± 3 Mikrometern.

Neue Wälzlager für die Automatisierung von Maschinen

Mit Wälzlagern, die speziell für die Automatisierung im Umfeld von Werkzeugmaschinen konzipiert sind, hat Schaeffler ein neues Marktsegment eröffnet, wie der AMB-Aussteller betont, und dabei den Grundstein für zusätzliches Wachstum gelegt. Weitere Baureihen für die Fertigungsautomation befinden sich außerdem bereits in Entwicklung, um eine möglichst große Bandbreite an Automatisierungsmöglichkeiten abzudecken und dem Anspruch „Innovation across every axis“ auch in Zukunft gerecht zu werden.

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