Prozessinnovation

Innovative Handlungsansätze für Unternehmensprozesse der Zukunft

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Kundenorientierung nur bereichsübergreifend möglich

Die Teilnehmer der Veranstaltung waren sich einig, dass die neue Form der Kundenorientierung nur dann gelinge, wenn in Unternehmen bereichsübergreifend gearbeitet wird. Statt Silodenken mit mangelnden Abstimmungen zwischen den Abteilungen nach dem Motto „Hier die Entwicklung, dort der Vertrieb“ sei eine neue Form von Transparenz gefragt, die sich an Veränderungsprozesse im Unternehmen anpasse und Veränderungen in den Märkten im Blick habe.

Konsens bestand bei allen Gesprächsteilnehmern des Expertengesprächs auch darin, dass es angesichts der enormen Komplexität von Abläufen innerhalb der Unternehmen möglichst einfache Regeln geben müsse. So wurde als Paradebeispiel eines einfachen, sich selbst regulierenden Systems der „Kreisverkehr“ herangezogen, der mit einem klaren Prinzip ohne großes Regelwerk effizient funktioniert. Der grundsätzliche Tenor aller Beteiligten: Ein Zuviel an Regelung in Unternehmen führt in keinem Fall zum gewünschten Ziel.

Von der richtigen Balance zu einem funktionierenden Organismus

Deshalb müsste die richtige Balance zwischen Freiheit und Kontrolle gefunden werden, in dem das Unternehmen quasi wie ein „lebendiger Organismus“ funktioniert. Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Unternehmen, so zeigte die Veranstaltung in München, wird künftig der Mitarbeiter mit neuer Rollendefinition sein. Unternehmen täten gut daran, neue Spielräume für Mitarbeiter zu schaffen, wenn sie handlungsfähig bleiben wollen.

Angebote zur Identifikation mit den Unternehmenszielen, die Förderung generalistischen Denkens und sozialer Kompetenz, neue Formen der Wertschätzung und innovative Arbeitszeitmodelle auch auf Führungsebene waren dabei nur einige der Punkte, die für gute Mitarbeiterentwicklung als wesentlich erachtet wurden. Als Problem erkannten die Diskutanten, dass es angesichts zahlreicher Veränderungsprozesse und Unternehmensziele für den einzelnen Mitarbeiter nicht einfach sei, „mithalten“ zu können.

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