Arbeitssicherheit Montagepaste reduziert Chrom für Wartungspersonal

Quelle: Pressemitteilung von VTH Verband Technischer Handel e.V. 1 min Lesedauer

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Ein Partner des Verbands Technischer Handel e. V. (VTH) hat eine spezielle Schraubenpaste entwickelt, die Chrom-(VI)-Verbindungen minimiert.

Bei hohen Temperaturen wird Chrom aus dem Stahl oxidiert und es bilden sich unter anderem schädliche Chrom-(VI)-Verbindungen. (Bild:  VTH/Kollaxo)
Bei hohen Temperaturen wird Chrom aus dem Stahl oxidiert und es bilden sich unter anderem schädliche Chrom-(VI)-Verbindungen.
(Bild: VTH/Kollaxo)

Bislang gab es keine grundlegende technische Lösung für das Gefahrenrisiko von oxidierendem Chrom an Anlagen und Maschinen. Deshalb begrüßt der VTH eine Initiative aus dem Kreis seiner Partner, der OKS Spezialschmierstoffe GmbH: eine speziell entwickelte Schraubenpaste, die Chrom-(VI)-Verbindungen minimiert. Die Mitgliedsunternehmen der VTH integrieren die Entwicklung in ihr Beratungs- und Produktspektrum.

Chrom-(VI) entsteht bei hohen Temperaturen

Chrom-(VI)-Verbindungen sind Gefahrstoffe, die Haut- und Atemwege schwer schädigen können. Auf der Haut können sie schwere Hautirritationen verursachen und es besteht ein erhöhtes Krebsrisiko, wenn es eingeatmet wird.

Bei ausreichender Hitze oxidiert das Chrom aus dem Stahl und es werden Chrom-(VI)-Verbindungen gebildet. Sie entstehen im Anlagenbau bzw. bei betriebstechnischen Anlagen vor allem dann, wenn bei Temperaturen von über 1.000 Grad Celsius geschweißt wird. Aber auch bereits Betriebstemperaturen ab 350 Grad Celsius können, verbunden mit bisherigen Standard-Schraubenpasten, dafür verantwortlich sein. Werden diese dann demontiert, können sich diese Verbindungen freisetzen.

Paste ist auch für die Lebensmitteltechnik zugelassen

Mit der neuen Hochtemperatur-Schraubenpaste OKS 210 gebe es nun für Anwender eine Produktvariante. Die Paste ist zudem NSF-H1-zertifiziert und kann damit in der Lebensmitteltechnik eingesetzt werden.

Weitere Empfehlungen des VTH

Allgemein sollte das Wartungspersonal einen Atemschutz tragen, besonders wenn Maschinen noch alte Rezepturen verwenden. Damit Masken gesundheitliche Risiken verlässlich ausschließen, bietet der VTH gefährdeten Beschäftigten einen individuellen Masken-Fit-Test an.

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