VDI Wissensforum Instandhaltung auf dem Prüfstand
Stuttgart (dk) - „Kostendruck erfordert eine störungsfreie Maschinenverfügbarkeit“, sagt Dr.-Ing. Thomas Zysk, Leiter Fertigung der AB Elektronik GmbH in Werne. In Stuttgart haben sich auf Initiative der VDI-Produktionstechnik die Instandhalter getroffen und über zwei Tage diskutiert, wie sie ihre Prozesse und das Instandhaltungsmanagement so effektiv und effizient wie möglich gestalten können.
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Dipl.-Ing. Josef Finger, Geschäftsführer der Step-Consult GmbH in Maikammer, ist der Überzeugung, dass die Optimierung auch ohne Hardwareveränderung zu machen wäre. „Wir beraten unsere Klienten in Richtung Instandhaltungsexzellence“, verrät Finger, und meint damit die Steigerung der Produktivität mit kürzeren Durchlaufzeiten, einem höheren Nutzungsgrad, mehr Qualität, Standardisierung und die Eliminierung von Verschwendung. Im Prinzip geht es darum, vor allem mehr Disziplin in die Instandhaltung zu bringen um Fehler und damit Reibungsverluste auszuschließen.
Als Grundlage der Step-Consult-Philosophie nannte Finger das Toyota Production System TPS mit einer dauernden Verbesserung, das auf die Instandhaltung adaptiert werden müsse. Als erfolgreiches Beratungsergebnis präsentierte Finger die Deutsche Bahn. Dort konnte er und sein Unternehmen mit rein organisatorischen Maßnahmen die Instandhaltungskosten in nur zweieinhalb Jahren drastisch minimieren.
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