Dietmar Kuhn ♥ Maschinenmarkt

Dietmar Kuhn


Artikel des Autors

Die gesamte Fertigungslinie im Überblick (von links) mit Coilbereitstellung, Ladewagen, Wendehaspel, Richtmaschine, Schlaufengrube, Lochstanze und Querteilanlage.  (Kohler)
Bandanlage

In einer Linie vom Coil zur kantfertigen Platine

Flexible und wirtschaftliche Richttechnik verlangt stärker denn je nach automatisierten Systemen. Insbesondere gilt dies auch für den Kantprofilhersteller Schrag Kantprofile GmbH mit seinen vielen Sonderanfertigungen. Platzsparend, weitgehend automatisiert und wartungsarm soll eine solche Anlage sein.

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Mittels Feinschneiden produziert Feintool System Parts in Jena äußerst präzise Teile für die Automobil- und die Elektroindustrie – entsprechend wichtig ist eine gute Beölung. (Kuhn)
Industrie 4.0

Beölungstechnik macht Feinschneiden fit für Industrie 4.0

Der Name Feintool ist unzertrennlich mit dem Feinschneiden verbunden. Das Unternehmen ist durch den Geschäftsbereich Feintool System Parts AG weltweit an mehreren Standorten als Produzent und Zulieferer von Feinschneidteilen aktiv. Für die Qualität der Teile sorgt unter anderem eine ausgeklügelte Befettungstechnik, die permanent Werkzeugstandzeiten und Präzision der Teile sichert.

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Die gesamte Fertigungslinie im Überblick (von links) mit Coilbereitstellung, Ladewagen, Wendehaspel, Richtmaschine, Schlaufengrube, Lochstanze und Querteilanlage.  (Kohler)
Bandanlage

In einer Linie vom Coil zur kantfertigen Platine

Flexible und wirtschaftliche Richttechnik verlangt stärker denn je nach automatisierten Systemen. Insbesondere gilt dies auch für den Kantprofilhersteller Schrag Kantprofile GmbH mit seinen vielen Sonderanfertigungen. Platzsparend, weitgehend automatisiert und wartungsarm soll eine solche Anlage sein.

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Die Richttechnik ist elementarer Bestandteil einer durchgängigen Blechbearbeitungs-Prozesskette und leistet damit ihren Beitrag zur Prozesssicherheit. Bild: Arku (Archiv: Vogel Business Media)
Blech-Richttechnik

Spezifische Richttechniken sorgen für spannungsfreie und planebene Bleche

Hochfeste Werkstoffe und immer enger werdende Toleranzen sind große Herausforderungen für die Blech verarbeitende Industrie. Zusätzlich wird die aktuelle Situation durch schwankende Materialqualitäten erschwert. All diese Umstände zusammen wirken sich auch auf die Anforderungen an die Anlagentechnik für die Blechindustrie aus. Die Richttechnik ist dabei ein elementarer Bestandteil der Prozesskette.

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Ohne Bleche keine Textilmaschinen – ohne Textilmaschinen keine Textilien. (Bild: Kuhn)
Blechbearbeiter

Textilmaschinenbauer zeigt hohe Kompetenz in der Blechbearbeitung

In Anlehnung an das deutsche Volkslied „An der Saale hellem Strande ...“ ist festzustellen, dass es neben der Romantik auch einen Weltmarktführer für Textilanlagen gibt. In Saal an der Saale fertigt Texpa große Konfektionieranlagen. Darin verbaut sind zahlreiche hochwertige Blechteile. Dies führte dort zur Überlegung, sich künftig stärker als Blechbearbeiter zu engagieren.

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Während der 36. Fachtagung Prozesskette Karosserie - Karosserie-Produktions-Systeme in Fellbach waren die Experten unter sich; fachsimpeln am Rohbau des neuen BMW-3er-Cabrios. Bild: Kuhn (Archiv: Vogel Business Media)
Internationaler Rohbau-Expertenkreis

Moderner Karosseriebau erfordert neue Fertigungs- und Automatisierungslösungen

Bach wie vor ist Stahl im Karosseriebau der klassische Werkstoff, der mit Hilfe diverse Fertigungsverfahren in Höchstform gebracht wird. Abgesehen von den großflächigen Blechteilen sind es in der Vielzahl kleine Karosserieteile die letztendlich zu einem Ganzen zusammengefügt werden müssen. Damit dies schnell und reibungslos erfolgen kann, sind eine passgenaue Fertigung und Automatisierung erforderlich. Diese waren Schwerpunktthemen der 2. Fachtagungsreihe: „Karosserie Produktions-Systeme“ innerhalb der 36. Fachtagung „Prozesskette Karosserie“ in Fellbach.

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Dr. Wolfgang Geers investierte 6 Mio. Euro in den traditionsreichen Rohrbearbeitungsmaschinen-Hersteller RSA. (Bild: Kuhn)
Rohrbearbeitungsmaschinen

Aufbruchstimmung bei RSA durch Umzug von Lüdenscheid nach Schwerte

Jetzt ist es Realität: Mit dem Umzug von Lüdenscheid nach Schwerte in ein völlig neues Firmenareal hat der traditionsreiche Rohrbearbeitungsmaschinen-Hersteller RSA seinen Neubeginn endgültig vollzogen. 2008 durch den Tod des Firmengründers Rainer Schmidt in Schräglage geraten, fand das Unternehmen mit Dr. Wolfgang Geers einen 6-Mio.-Euro-Investor, der dem Maschinenbauer und Sägenhersteller neue Hoffnung gab.

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Kalibriertes Gehäuseteil mit Stempel, bei dem eine hohe Genauigkeit mit einbaufertiger Oberfläche erreicht wurde; da beim Kalibrieren nur geringe Verformungen vorliegen besteht die Möglichkeit auch spröde Werkstoffe zu verarbeiten. Bild: Hochschule OWL (Archiv: Vogel Business Media)
Umformen

Umformtechnische Verfahren ganz nahe an der Endkontur

Umformtechnisch hergestellte Bauteile sind meist Massenteile. Hersteller solcher Teile sind stets unter Druck, jeden Cent einsparen zu müssen. Das funktioniert einerseits nur über intelligente Bauteile, an denen Material eingespart wird, und andererseits über den Fertigungsprozess. Letzterer lässt sich über endkonturnahe Umformverfahren realisieren, die sowohl in der Massiv- als auch in der Blechumformung ihre Anwendung finden.

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Schuler verfügt über eine Try-Out-Zelle zur Werkzeugausprobe und Fertigung von Prototypen und Kleinserien. (Bild: Schuler)
Kühlzeit runter

Auslegung von Werkzeugen für das Formhärten

Die weltweite Nachfrage nach dem Formhärten steigt sprunghaft: Wurden 1997 noch rund 8 Mio. Stoßfängerverstärkungen, Dachrahmen, Schweller, B-Säulen, Tunnel und andere Bauteile auf diese Weise hergestellt, waren es 2010 schon 124 Mio. Und in den nächsten zwei Jahren soll sich der Bedarf nach Untersuchungen der Universität Kassel auf 600 Mio. Stück sogar mehr als verfünffachen.

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Bild 1: Ermüdungsrisse und Ausbrüche aus der Werkzeugoberfläche in Kombination mit Verschleiß an einem Werkzeugeinsatz zum Kaltfließpressen von Wälzlagerkugelrohlingen. (Archiv: Vogel Business Media)
Kaltmassivumformen

Steigerung der Lebensdauer bei Umformwerkzeugen

Durch Kaltmassivumformung sind mechanisch hochbelastbare und präzise Bauteile mit hoher Oberflächengüte werkstoff- und energiesparend herstellbar. Jedoch sind die Werkzeuge großen Beanspruchungen ausgesetzt. Im Rahmen des Bayerischen Forschungsverbundes „Flexible Werkzeugsysteme – For-Werkzeug“ laufen am Lehrstuhl für Fertigungstechnologie (LFT) der Universität Erlangen-Nürnberg Untersuchungen zur Verbesserung der Werkzeugtechnik und zur Steigerung der Werkzeuglebensdauer.

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Die Spanform-Simulation industrieller Bearbeitungsprozesse hilft dabei, Werkstück, Werkzeug und Bearbeitungsmaschine optimal zusammenspielen zu lassen. Bild: Sandvik (Archiv: Vogel Business Media)
Simulation

Spanform-Simulation zeigt Optimierungspotenzial ganzheitlicher Bearbeitungsprozesse

Die Einzelbetrachtung von Werkstück, Werkzeug und Maschine wird heutigen Anforderungen an industrielle Bearbeitungsprozesse nicht mehr gerecht. Geschwindigkeit, Standzeiten und moderne Werkstoffe verlangen einen in jeder Phase abgestimmten Bearbeitungsprozess. Dies soll jetzt mit einer Spanform-Simulation möglich sein, auf die Verfahrensentwickler, Methoden- und Fertigungsplaner zugreifen können.

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Bei Mobilkranen ist Liebherr Weltmarktführer und hat entsprechend hohe Ansprüche an das Schweißen. (Archiv: Vogel Business Media)
MAG-Schweißen

Kran-Giganten verlangen einen sicheren Schweißprozess

Immer dann, wenn ein neuer Krantyp die Liebherr-Werke Ehingen GmbH verlässt, haben Entwickler im Vorfeld 25000 Stunden Know-how eingebracht und Facharbeiter über 20000 Einzelteile gefügt. Der vor 41 Jahren gegründete Kranbauer ist heute international Marktführer mit Mobil- und Raupenkranen: Weit über 20000 wurden bisher ausgeliefert. Bei All-Terrain-Kranen beträgt der Weltmarktanteil über 40%.

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Einfluss einer Ziehsicke auf eine bestimmte Ergebnisgröße nach einer Sensitivitätsanalyse mit Autoform-Sigma. Bild: Autoform/Schuler (Archiv: Vogel Business Media)
Simulationssoftware

Umformsimulation mit nur noch halb so vielen Korrekturschleifen

Autoform Engineering demonstriert in einem Projekt mit Schuler Cartec, wie die Kompensation der Rückfederung umsetzbar ist. Die Rückfederungskompensation ist der nächste logische Schritt, nachdem die Simulation der Rückfederung inzwischen so gute Ergebnisse liefert, dass deren Einsatz in der Industrie außer Frage steht. Als Beispiel dient ein kniffliger Längsträger der E-Klasse von Daimler.

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Bauteile wie diese verzahnte Welle (Muhr und Bender KG) werden oft im Autobau eingesetzt; mit dem rekursiven Axialformen lassen sich die Verzahnungen auch bei dünnen Wanddicken exakt herstellen. Bild: Kuhn (Archiv: Vogel Business Media)
Axialformen

Rohrförmige und massive Bauteile erhalten durch Axialformen spanlos neue Zähne

Wer bei Leichtbau nur an Karosserien denkt, liegt falsch. Denn unter diesen werden viele massive und hohlförmige Teile verbaut, die ebenfalls einer Abmagerungskur unterzogen werden, beispielsweise Hohlwellen mit Verzahnungen. Sie werden auf Axialform-Anlagen hergestellt. Als führendes Unternehmen des Axialformens hat Felss das rekursive beziehungsweise frequenzmodulierte Axialformen entwickelt.

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Sicher stellen der Bauteil-Qualität und des Fertigungs-Prozesses beim Umformen von Blechteilen durch berührungslose Messsysteme. Bild: GOM (Archiv: Vogel Business Media)
GOM

Qualtitätssysteme stellen den umformtechnischen Prozess von Blechteilen sicher

In der Umformtechnik von Blechen orientieren sich optische Analyseverfahren an den spezifischen Herstellungsabläufen und sorgen für eine höhere Prozesssicherheit. Von der Ermittlung der Blechkennwerte, über die Beschleunigung des Werkzeugbaus, dem Try-Out und der dynamischen Analyse von Umformpressen bis hin zur serienbegleitenden Produktionskontrolle greifen optische Messsysteme für eine durchgängige Qualitätssicherung ineinander.

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Achim Kuhli (l.) wurde von Adrian Bruderer, Verwaltungsratspräsident der Bruderer AG mit Stammsitz in Frasnacht, Schweiz, ein Geschenk für sein Engagement beim Aufbau von Bruderer Dortmund überreicht. (Bild: Kuhn)
Stanzautomaten

Bruderer erweitert Niederlassung in Dortmund

Die schweizerische Bruderer AG, Hersteller von Stanzautomaten, unterhält seit über 45 Jahren unterhält in Dortmund mit etwa 40 Mitarbeitern eine Außenstelle, die den deutschen Markt betreut. Jetzt wurde der Standort modernisiert und um eine Montagehalle erweitert. Künftig werden hier gebrauchte Stanzmaschinen retrofittet.

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Automatisierter Einsatz von 3MA (mikromagnetische, multiparametrische Mikrostruktur- und Spannungs-Analyse). (Bild: Fraunhofer-IZFP)
Zerstörungsfrei

Pressgehärtete Karosserieteile prüfen

Pressgehärtete Bauteile sind für den Leichtbau unverzichtbar. Sie erfordern ein hohes Maß an Sicherheit und Stabilität. Das Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren (IZFP) hat Verfahren zur zerstörungsfreien Prüfung von Qualitätsmerkmalen pressgehärteter Bauteile entwickelt. Damit können Zielgrößen von Stählen und Beschichtungen innerhalb weniger Sekunden bestimmt werden.

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Bild 1: Einordnung der Verfahren nach der Umformgeschwindigkeit. (Archiv: Vogel Business Media)
Karosseriebau

Hochgeschwindigkeitsbearbeitung für die ressourceneffiziente Karosseriefertigung

Die weltweite Verknappung energetischer Reserven und Rohstoffe erfordert die Entwicklung neuer Technologien, um die Anforderungen an die Crashsicherheit von Fahrzeugkarosserien und zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes erfüllen zu können. Mit der Entwicklung hoch- und höchstfester Blechwerkstoffe richtet sich das Augenmerk auf die werkzeug- und anlagenseitige Beherrschung der Umform- und Schneidprozesse.

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Servox-Planetengetriebe 160 mit Motor an einer 630-t-Presse. Bild: Desch (Archiv: Vogel Business Media)
Servotechnik

Mit Planetengetrieben Potenzial und Kosten bei Servopressen optimieren

Mit der Servoantriebstechnik können Pressenbetreiber sicher Produktivitätssteigerungen erzielen. In Verbindung mit effizienten Planetengetrieben lassen sich Umformprozesse realisieren, die neue Dimensionen eröffnen. Um das Potenzial des Servomotors voll ausschöpfen zu können und das nötige Drehmoment für den Umformprozess zu entwickeln, ist ein entsprechender Drehmomentwandler erforderlich.

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