Vakuumpumpen

Intelligente Pumpen für intelligenten Materialfluss

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Wie die Vorteile intelligenter Systeme für den Materialfluss konkret aussehen und inwieweit damit eine Verbesserung der Produktivität erreicht wird, wurde auf der K 2016 von der Motan-Gruppe und Gardner Denver Elmo Rietschle demonstriert. Mit den Fördergeräten Metro G von Motan, die mit Seitenkanalverdichtern und Klauenvakuumpumpen arbeiten, wurde ein Fördergerät gezeigt, das mithilfe eines modularen Baukastensystems eine individuelle, auf die jeweilige Anwendung abgestimmte Lösung liefern kann.

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Digitalisierung heißt zuallererst: Vernetzung. Um die Metro-G-Serie auf die zukünftige Entwicklung in der Kunststoffverarbeitung vorzubereiten, war eine enge Zusammenarbeit von Motan und Elmo Rietschle Engineering notwendig. Für die konstruktive Anpassung der Druck- und Vakuumerzeuger wurde die neueste Umrichtertechnologie integriert. So bilden die Seitenkanalverdichter wie auch die Klauenvakuumpumpen kompakte und prozessgeführt regelbare Einheiten mit hoher Saugleistung bei niedrigem Geräuschniveau. Die in weiten Druckbereichen regelbaren ein- oder mehrstufigen Pumpen sind dadurch flexibel einsetzbar und können mit übergeordneten Steuerungen verknüpft werden. Der Leistungsbereich der frequenzgeregelten (und dadurch energieeffizienteren) Seitenkanalverdichter wurde bis auf einen Spitzenwert von 22 kW erweitert.

Die für den Anlagenbau wichtige Flexibilität wird durch den wahlweisen Einsatz als dezentrale Motor- beziehungsweise Umrichtereinheit oder für den Betrieb mit Schaltschrankumrichtern erreicht. So werden wirtschaftliche Antriebslösungen mit hoher Performance möglich – auch als „Stand-alone“-Frequenzumrichter mit Sollwertvorgabe über Potenziometer oder vernetzt mit Profibus-Schnittstelle.

Um Kunststoffgranulat unbeschädigt bei minimiertem Verschleiß der Rohrleitungen zu fördern, ist eine gleichbleibende Fördergeschwindigkeit notwendig. Da bei der pneumatischen Förderung unabhängig von der Rohrlänge und dem Granulat eine vorgegebene Geschwindigkeit erreicht werden muss, wird der Volumenstrom entsprechend angepasst.

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