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Interpolationskarte ermöglicht die präzise Bahnsteuerung

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Jeder Datensatz einer Messung enthält neben den Werten der acht Kanäle und des ADC detaillierte Statusinformationen über auftretende Fehler, Sensoroffset, Sensoramplitude, Wegdifferenz, Zeitmarke oder Triggerquelle. Mithilfe dieser Informationen kann der Anwender sein System optimieren oder abgeleitete physikalische Größen berechnen.

Interpolationskarte bietet auch analoge Sensorschnittstellen

Für den variablen Einsatz im industriellen Umfeld sind die analogen Sensorschnittstellen als Spannungs- oder Stromschnittstellen mit konfigurierbarer Nominalamplitude verfügbar. Die Signale der Triggertaster sind entprellt und die allgemeinen digitalen Ein- und Ausgänge galvanisch getrennt. Letzteres erhöht vor allem die Störsicherheit, indem es mögliche Masseschleifen verhindert.

Die Karte und die dazugehörige Software lassen sich mühelos mit einer Vielzahl von Geräten verbinden. Das können sowohl einfache und preiswerte Digitalgeber als auch High-End-Geräte sein.

Aufeinander abgestimmtes Gesamtsystem erlaubt maximalen Datendurchsatz der Interpolationskarte

Weil sowohl die Soft- als auch die Hardware von der Gemac entwickelt wurden, ist das Gesamtsystem aufeinander abgestimmt und für einen maximalen Datendurchsatz bis zur Software optimiert. Für den direkten Anschluss der Inkrementalgeber sind bis zu vier 9-polige SUB-D-Buchsen standardmäßig konzipiert, die bei Bedarf auf acht erweiterbar sind. Für weitere Signale von Trigger, I/O und ADC stehen optional drei Minibuchsen zur Verfügung.

Ein in den PC-Adressraum eingeblendeter Speicherbereich ermöglicht die Kommunikation mit der Anwendersoftware. Messwerte und Statusinformationen werden in einem 1024-stufigen Fifo-Speicher gehalten und können interruptgesteuert von der Software ausgelesen werden. Dadurch wird eine sehr hohe und konstante Messfrequenz erzielt, was den Einsatz der Karte in geschlossenen softwarebasierten Regelsystemen ermöglicht.

Wichtig etwa für ein kollisionsfreies Anfahren der Maschine ist auch die Kenntnis über die absolute Position der Achsen nach dem Einschalten einer Produktionsmaschine. Abhilfe schaffen abstandscodierte Referenzmarken, deren Auswertung durch Messung des Referenzsignals mindestens eines Sensors gestartet wird.

Digitalausgänge der Interpolationskarte sind frei programmierbar

Die Speicherung der gewonnenen Messwerte der Inkrementalgeber wird ebenfalls durch einen programmierbaren Timer oder die extern angeschlossenen Komponenten ausgelöst. Die Digitalausgänge sind frei programmierbar und ermöglichen dank aktivierbarer Pulsweitenmodulation, kurz PWM, die Steuerung von Aktoren oder weiteren Komponenten des Messaufbaus.

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