Balluff IO-Link beschleunigt Daten in der Sensorebene
Wie einfach Sensoren in der Feldebene über IO-Link angeschlossen werden können und welche Vorteile IO-Link sonst noch bietet, zeigt Balluf auf der Hannover-Messe 2014 anhand von sechs unterschiedlichen Sensoranwendungen.
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Laut Sensorhersteller Balluff ist IO-Link die weltweit erste standardisierte Ein-/Ausgabe-Anschlusstechnik nach IEC 61131-9, die es ermöglicht, von der Steuerung bis in die unterste Ebene der Automation zu kommunizieren. Die feldbusunabhängige Punkt-zu-Punkt-Verbindung habe unter anderem den Vorteil, dass sie mit einem ungeschirmten Industriekabel funktioniere. IO-Link übertrage alle Sensorsignale an die Steuerung und gebe umgekehrt Steuerungsdaten an die Sensor-/Aktorebene weiter. Dabei ergeben sich laut Balluff bahnbrechende Vorteile.
Einer für alle, alle für einen
IO-Link integriert alle Sensoren in der Feldbusebene. Darüber hinaus sei eine umfassende, kontinuierliche Diagnose sowie die automatisierte Parametrierung der IO-Link-Devices über die Steuerung möglich. Mit IO-Link vereinfache sich auch die gesamte Datennetztopologie. Über einen IO-Link-Master mit beliebigem Feldbusanschluss werden die IO-Link-Sensoren/Aktoren oder IO-Link-Sensorhubs angebunden. Dieser Master verfüge über mehrere IO-Link-Ports, sodass er Daten von verschiedenen Geräten bündele und die Geräteanzahl reduziere.
Denn die IO-Link-Sensorhubs seien in der Lage, Schaltsignale von 16 binären Sensoren aufzunehmen und weiterzuleiten. Schließe man diese Hubs an einen 8-fach-IO-Link-Master an, könne man Daten von maximal 136 Sensoren übertragen. Der IO-Link-Master ermögliche es, bei einer Geschwindigkeit von 230 kBaud 2 Byte Prozessdaten und 1 Byte Bedarfsdaten in 400 µs zu übertragen.
Balluff GmbH auf der Hannover-Messe 2014: Halle 9, Stand F53
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