Werkzeuge Iscar erwartet zweistelliges Wachstum
Nach einer Umsatzsteigerung von 11 % im ersten Halbjahr 2014, ist Iscar Germany auch für das Gesamtjahr sehr optimistisch. Die Bereiche Bohren und Fräsen sollen verstärkt werden.
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Die Iscar Germany GmbH sieht voller Zuversicht auf die restlichen Monate des Jahres. „Wir gehen davon aus, dass wir 2014 zweistellig wachsen werden“, betont Geschäftsführer Hans-Jürgen Büchner. Bis zum 30. Juni hat der Werkzeughersteller seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr bereits um 11 % gesteigert. Dabei konnte der direkte Verkauf an die Endverbraucher ebenso um 13 % zulegen wie der Umsatz mit der Automobilindustrie und den Maschinenherstellern. Der Absatz über Handelshäuser nahm um 5 % zu.
Weiter über dem Branchendurchschnitt wachsen
Und die Aussichten sind gut. „Die Binnennachfrage ist stabil und die AMB gibt einen zusätzlichen Schub“, ist sich Büchner sicher, dass Iscar weiterhin schneller als der Markt wachsen werde. Der VDMA-Fachverband Präzisionswerkzeuge hat für 2014 ein Produktionsplus von 4 % prognostiziert. Raum für weiteres Wachstum gibt es laut dem Iscar-Geschäftsführer in mehreren Bereichen. So machen Automobil- und Werkzeugmaschinenhersteller erst 8 % des Geschäfts aus. „Dort können wir viel mehr Umsatz generieren.“ Auch die Segmente Bohren und Fräsen würden noch großes Potenzial bieten. „Wir wollen im Stechen Marktführer bleiben und beim Bohren und Fräsen stärker wachsen“, so Büchner.
Im ersten Halbjahr 2014 verzeichnete Iscar bei Bohrwerkzeugen ein Plus von 21 % und bei Fräsern von 15 %. Der Bereich Drehen und Stechen legte knapp zweistellig zu. „Trotzdem sind wir beim Bohren nach wie vor keine Hausnummer“ konstatiert Büchner und fordert: „Um insgesamt Marktanteile zu gewinnen, müssen wir breit aufgestellt sein.“
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