Greifer/Spannsysteme Jens Lehmann öffnet Schunk neue Tore bei der Bekanntheit
Der ehemalige Weltklasse-Torhüter Jens Lehmann wird zukünftig die Markenbotschaften von Schunk in acht Länder, darunter auch China, transportieren. Der Hersteller von Spanntechnik und Greifsystemen will in den kommenden Jahren im Durchschnitt über 10% wachsen und seine Internationalisierung vorantreiben.
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Eine Million verkaufte Greifer – 394 Bundesligaspiele, 2 Mio. installierte Werkzeughalter – 57 Länderspiele: Die Schunk GmbH & Co. KG und Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann können beeindruckende Zahlen vorweisen und stehen beide für präzises Greifen und sicheres Halten. „Diese Parallele verbindet uns“, begründet Henrik A. Schunk, geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens, die Wahl des ehemaligen Weltklassetorwarts zum Markenbotschafter von Schunk. „Wir wollen mit Jens Lehmann unseren Bekanntheitsgrad nachhaltig steigern.“ Den Auftakt bildet dabei eine internationale Anzeigenkampagne in Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Spanien, Italien, Großbritannien und China.
Jens Lehmann bis Ende 2013 Markenbotschafter von Schunk
Am Anfang der Partnertschaft stand ein Brief des passionierten Fußballfans Henrik Schunk an Jens Lehmann. Im Oktober 2011 folgte dann ein Treffen auf dem Müchener Flughafen und schnell stellte sich heraus, dass die Chemie stimmte. Bereits Ende des vergangenen Jahres wurde der Vertrag als Markenbotschafter unterschrieben. „Wir haben vorerst eine Zusammenarbeit bis Ende 2013 vereinbart“, berichtet Schunk.
Dieser neue Weg in der Unternehmenskommunikation ist nur ein Baustein der zukünftigen strategischen Ausrichtung mit dem Ziel, bis 2020 die Position als weltweiter Kompetenz- und Marktführer kontinuierlich ausbauen. „Wir befinden uns in einer starken Aufschwungphase und ich traue uns zu, in den kommenden Jahren durchschnittlich um mehr als 10% zu wachsen”, urteilt Schunk.
Für 2012 rechnet er mit einem Wachstum von 10 bis 15%, nachdem im vergangenen Jahr ein Umsatz von 230 Mio. Euro erzielt wurde. Dabei entfiel die Hälfte auf den deutschen Markt, 27% auf das übrige Europa, 14% auf Amerika und 8% auf Asien. „Doch der asiatische Markt nimmt stark zu“, so der geschäftsführende Gesellschafter.
Schunk will bei Servicerobotik von Anfang an dabei sein
Mit Greifsystemen erwirtschaftet das Unternehmen 55% seines Umsatzes, der Rest entfällt auf die Spanntechnik. Noch ein zartes Pflänzchen mit etwa 4% Umsatzanteil ist die Servicerobotik. „Es wird auch noch einige Zeit ins Land gehen, bis wir hier höhere zweistellige Millionenbeträge generieren können“, meint Schunk, „aber Serviceroboter werden auch in der Produktion immer mehr zu sehen sein und deshalb ist es wichtig, von Anfang an dabei zu sein.“
Die Internationalisierung soll nach Angaben von Henrik Schunk auch in Zukunft zielgerichtet vorangetrieben werden. Die globale Vertriebsorganisation mit 26 eigenen Niederlassungen wurde zuletzt mit Tochtergesellschaften in Brasilien, Norwegen und Finnland erweitert.
Neue Produktion am Schunk-Firmensitz wird ab Sommer gebaut
Um die steigende Nachfrage bedienen zu können, entsteht am Firmensitz in Lauffen auf einer Grundfläche von 6200 m2 eine neue Produktion. Baubeginn ist in diesem Sommer, das Investitionsvolumen liegt bei rund 8 Mio. Euro. Bei der der 100-%-Tochter GAS Automation in St. Georgen beginnen im April die Baumaßnahmen und am Standort Mengen soll 2013 etwa 4 Mio. Euro in einen Neubau investiert werden. Zudem werden rund 20 Mio. Euro in neue Maschinen an den verschiedenen Standorten investiert.
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