Rüstungsindustrie Ukrainisches Rheinmetall-Gemeinschaftsunternehmen nimmt Arbeit auf

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die Streitkräfte der Ukraine verfügen über eine begrenzte Anzahl an Panzern der Waffenschmiede Rheinmetall. Mit dem Joint Venture sollen diese Waffensystem nun auch direkt in der Ukraine instand gesetzt werden können.

Der Technologiekonzern Rheinmetall AG und der ukrainische Staatskonzern Ukrainian Defense Industry JSC (UDI, vormals Ukroboronprom) haben ein Joint Venture in Kiew gegründet. (Bild:  corund - stock.adobe.com)
Der Technologiekonzern Rheinmetall AG und der ukrainische Staatskonzern Ukrainian Defense Industry JSC (UDI, vormals Ukroboronprom) haben ein Joint Venture in Kiew gegründet.
(Bild: corund - stock.adobe.com)

Ein Gemeinschaftsunternehmen zwischen Rheinmetall und einem staatlichen ukrainischen Rüstungskonzern hat seine Arbeit aufgenommen. Die Rheinmetall Ukrainian Defence Industry LLC sei als Gesellschaft bereits seit vergangener Woche tätig, teilte die größte deutsche Waffenschmiede am Dienstag in Düsseldorf mit. Zuvor hatte der ukrainische Ministerpräsident Denys Schmyhal bei einem Wirtschaftsforum in Berlin von dem neuen Unternehmen berichtet.

Das Vorhaben war bereits im Mai bekanntgegeben worden, danach bekam es von den zuständigen Behörden verschiedener Staaten grünes Licht. Rheinmetall hält 51 Prozent und die Ukraine 49 Prozent an der Firma.

Das Joint Venture mit Sitz in Kiew soll zunächst Militärfahrzeuge instand setzen. Schon bald sollen Rheinmetall-Produkte in der Ukraine hergestellt werden. Einzelheiten wurden nicht genannt. Das deutsche Unternehmen liefert seit vergangenem Jahr umfangreich Militärgüter an die von Russland angegriffene Ukraine, zum Beispiel Marder-Schützenpanzer und Leopard-Kampfpanzer.

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