Die harte Alternative Kaltverformende Diamantwerkzeuge schaffen glänzende Oberflächen

Quelle: Hommel+Keller 4 min Lesedauer

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Zeus-Diamantglätttechnik von Hommel+Keller erzeugt an Oberflächen bis zu einer Härte von 65 HRC hochwertige Ergebnisse. Schleifen, Honen und Läppen könne man sich so sparen.

Hier blickt man auf ein Zeus-Diamant-Glättwerkzeug von Hommel+Keller. Damit könne man sich die üblichen Oberflächenbearbeitungen bis zu einer Härte von 65 HRC und bares Geld sparen. Hier mehr zu dieser kaltverformenden Alternative ...(Bild:  Hommel+Keller)
Hier blickt man auf ein Zeus-Diamant-Glättwerkzeug von Hommel+Keller. Damit könne man sich die üblichen Oberflächenbearbeitungen bis zu einer Härte von 65 HRC und bares Geld sparen. Hier mehr zu dieser kaltverformenden Alternative ...
(Bild: Hommel+Keller)

Die Herstellung von geglätteten und verfestigten Oberflächen an Bauteilen und Werkstücken mit Härten von bis zu 65 HRC gilt laut Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge als eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe, quasi die Königsdisziplin. Doch die Herausforderung, Rautiefen von unter Rz = 1 Mikrometer zu erreichen, findet ihre Antwort in den Zeus-Diamant-Glättewerkzeugen, entwickelt von Hommel+Keller. Die Glättewerkzeug-Sets 510 und 520 eröffneten den Anwendern die Möglichkeit, das Glätten von Bauteilen nahtlos in den Bearbeitungsprozess auf einer Maschine zu integrieren und somit eine vollständige Komplettbearbeitung zu bieten. Durch die Kaltverformung können diese Werkzeuge in kürzester Zeit Wellen, Außen- und Innenkonturen selbst dünnwandiger Bauteile perfekt glätten, wie der Hersteller betont. Die Zeus-Glättetechnik ersetze dabei bisher notwendige nachfolgende Bearbeitungsschritte und biete eine äußerst wirtschaftliche Alternative zu Verfahren wie Honen, Superfinishen, Polieren oder Schleifen, um höchste Oberflächengüten zu erzielen. Das Ganze sei auch günstiger als das Außenrundschleifen. Das klappe auch an dünnwandigen Werkstücken aus Titan oder Platin, sowie an gehärteten Stählen und Superlegierungen. Nicht zuletzt steigt die Nachfrage nach hochglänzenden Oberflächen dieser Art an, wie Hommel+Keller registriert.

Das Werkstück selber wird hochwertiger

Nun, Diamant als eine Erscheinungsform des Kohlenstoffs gilt allgemein als eines der härtesten Materialien, das sogar dem Korund in dieser Hinsicht überlegen ist. Hinzu kommen die herausragende Verschleißfestigkeit und ein exzellentes Wärmeleitvermögen. Ein MKD-Diamant (monokristalliner Diamant), zeichne sich besonders durch diese Eigenschaften aus. Und die Glattwalztechnik ermöglicht das Glätten und Verfestigen von Oberflächen durch präzisen Druck, die eine polierte Diamantspitze auf die Werkstückoberfläche ausübt. Dabei erfolgt die Verformung der Oberflächentopografie kalt, wodurch selbst die wellenartigste Oberfläche, die durch herkömmliches Vorarbeiten entsteht, geglättet werden kann. Die Rz-Werte, welche die gemittelte Rautiefe anzeigen, können so auf unter ein Mikrometer reduziert werden, wie Hommel+Keller betont. Gleichzeitig steigt auch die Eigenspannung des Materials und die Oberfläche wird verfestigt, was zu einer Erhöhung der Oberflächenhärte führt. Diese Effekte verbessern nicht zuletzt die Dauerschwingfestigkeit und verschieben die Grenzen der Werkstoffermüdung nach oben. Insgesamt resultiere daraus eine erhebliche Verbesserung der dynamischen Belastbarkeit sowie des Traganteils der Oberfläche. So bringt ein relativ kleiner Diamant große Vorteile.

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Das Diamant-Glättwerkzeug verschleißt kaum

Das Bearbeiten von gehärteten Bauteilen ist also mit Zeus-Diamant-Glättwerkzeugen bis 65 HRC mit einer speziellen Anordnung der Tellerfedern machbar. So ist in der Standardanordnung (Auslieferungszustand) eine Federkraft von 50 bis 150 Newton (je nach Zustellung) möglich. Für gehärtete Bauteile kann diese durch eine andere Anordnung der Tellerfedern auf 350 bis 400 Newton erhöht werden, wie der Anbieter anmerkt. Diese Werkzeuge arbeiten absolut prozesssicher. Außerdem kommt der Vorteil hinzu, dass im Vergleich zum typischen Rollieren, der Diamant punktartig auf die Oberfläche wirkt und deshalb kaum verschleißt. Die relativ geringen Anschaffungskosten würden sich dadurch auch rasch amortisieren. Für Anwendungen im Bereich Langdrehen oder als Einstiegsmodell bietet Hommel+Keller die Werkzeugserie 510 mit fixiertem Werkzeugkopf an. Die einfache Einstellung und die kompakte Bauweise ermöglichten den Einsatz selbst in engen Bauräumen. Mit einer festen Kopfneigung von 35° beziehungsweise 45° eigne sich diese Serie besonders für die präzise Glättung zylindrischer Oberflächen oder auch von Fasen.

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