Gemeinsam am Tisch! Kanada und die USA verhandeln wieder in puncto Zölle

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Kanada und die USA nehmen ihre Handelsgespräche wieder auf, so der kanadische Premierminister Mark Carney laut Mitteilung des Finanzministeriums.

Mark Carney, Kanadas Premierminister, hat verkündet, dass die am Freitag von Donald Trump abprupt gestoppten Handelsgespräche nun wieder aufgenommen wurden. Darum geht es ...(Bild:  KP)
Mark Carney, Kanadas Premierminister, hat verkündet, dass die am Freitag von Donald Trump abprupt gestoppten Handelsgespräche nun wieder aufgenommen wurden. Darum geht es ...
(Bild: KP)

US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag alle Handelsgespräche mit Kanada aufgekündigt und dem Nachbarland mit neuen Zöllen gedroht. Als Grund dafür nannte Trump die von Kanada geplante Einführung einer Digitalsteuer (DST). Drei Prozent kommen dabei auf Umsätze, die durch kanadische Online-Nutzer an in- und ausländische Unternehmen gehen – also auch an amerikanische Unternehmen. Die DST wurde aber noch während der Amtszeit von Joe Biden eingeführt. Kanada habe nun aber den Plan, US-Technologieunternehmen zu besteuern, in Erwartung eines für beide Seiten vorteilhaften umfassenden Handelsabkommens zurückgezogen.

Trump vergleicht Kanadas DST mit EU-Maßnahmen

Die Steuer sollte am 30. Juni in Kraft treten, aber die USA sind für Kanada auch mit Abstand der wichtigste Handelspartner. Dies sei ein direkter und unverfrorener Angriff auf unser Land, mokierte sich Trump. Kanada kopiere wohl die EU, die das auch gemacht habe. Mit der EU gebe es dazu laufende Gespräche. Wie es weiter heißt, zielt man jetzt aber darauf ab, bis spätestens 21. Juli eine Einigung zu erreichen. Kanadas Finanzminister François-Philippe Champagne merkt dazu an, dass die Aufhebung der DST es ermöglichen wird, dass die Verhandlungen über eine neue Wirtschafts- und Sicherheitsbeziehung mit den Vereinigten Staaten entscheidende Fortschritte machen kann.

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