Energietechnik

Keine intelligente Energieversorgung ohne moderne Informationstechnik

Seite: 2/4

Anbieter zum Thema

IKT als Grundlage für die zukünftigen Energieversorgungsstrukturen

Um die Komplexität der Projekte schultern zu können, fördern das BMWi und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) E-Energy ressortübergreifend: Das BMWi stellt für vier Modellregionen bis zu 40 Mio. Euro an FuE-Fördermitteln bereit und das BMU übernimmt die Förderung von zwei weiteren Modellregionen mit bis zu 20 Mio. Euro. Damit werden zusammen mit den Eigenmitteln der beteiligten Unternehmen insgesamt etwa 140 Mio. Euro für den Aufbau der Modellregionen mobilisiert. Bis 2012 sollen die Projekte abgeschlossen werden, heißt es.

Mehr Energieeffizienz nur mit mehr Informationstechnik erreichbar

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel weiß, dass das Ziel der Bundesregierung, die Energieeffizienz und -produktivität zwischen 1990 und 2020 zu verdoppeln, nicht ohne den Einsatz von Informationstechnik realisiert werden kann. „Deshalb haben wir eine Reihe von Modellprojekten aufgelegt, bei denen es darum geht, im Bereich der Energie Informationstechniken zu nutzen und damit eine sparsamere Verwendung von Energie möglich zu machen“, so Merkel zum Förderprogramm.

Für Prof. Henning Kagermann, Präsident Acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.V., birgt der Paradigmenwechsel in der Energiebetrachtung vielfältige Chancen für die Wirtschaft im Bereich neuer Geschäftsmodelle, aber auch erhebliche Herausforderungen. „Ich glaube, dass der Bau moderner Energienetze eines der größten Infrastrukturprojekte ist, die man sich vorstellen kann“, so Kagermann auf dem E-Energy-Jahreskongress.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:332609)