Ceramtec Keramische Gasdüsen trotzen hohen Belastungen beim Schweißen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Die hohe Belastung im Schweißprozess hinterlässt an den keramischen Gasdüsen von Ceramtec deutlich weniger Spuren als an Gasdüsen aus Stahl. Die Oberfläche der Keramik soll die Anhaftung von Schweißperlen verhindern und für verminderte Schlackenbildung sorgen. So könnten Standzeiten verlängert und Präzision erhöht werden.

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Für eine gute Schweißnaht beim MIG/MAG-Schweißen ist ein gleichmäßiger und gleichförmiger Gasfluss nötig. Damit das Gas präzise ausströmt, muss am Roboterarm vor allem die Öffnung der Gasdüse sauber sein. Müssen, wie etwa im Karosseriebau, dünnwandige Bleche verschweißt werden, kann der Werkstoff Keramik seine Vorteile ausspielen.

Verschleißbeständige Keramik sichert Schweißqualität

Dank der glatten Oberfläche weisen die keramischen Gasdüsen kaum Schmauchspuren und Anhaftungen von Metallspritzern oder Schlacke auf, erläutert der Hersteller. Diese Verschleißbeständigkeit sichere eine hohe Qualität der Schweißverbindungen, die Gasdüsen müssten seltener gereinigt und ausgetauscht werden.

Gasdüsen sind aus Siliziumnitrid gefertigt

Je nach Einsatzposition erreichen die Düsen aus dem speziell für den Schweißprozess entwickelten Werkstoff Siliziumnitrid SL200BG eine, wie es heißt, höhere Standzeit als Düsen aus Stahl oder hartverchromtem Kupfer. Dadurch reduzieren sich die Maschinenstillstandzeiten, die für einen Austausch der Elemente nötig werden.

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